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Das sind die möglichen Leichtathletik-Regionen

Lokalsport: Das sind die möglichen Leichtathletik-Regionen
Die Reformpläne der Arbeitsgruppe sehen vor, die 14 Kreise in vier Regionen zusammen zu fassen. FOTO: Frank Langen
Leichtathletik. Eine Arbeitsgruppe stellt ihren Vorschlag zur Neustrukturierung des Leichtathletik-Landesverbandes Nordrhein vor. Die Vertreter der hiesigen Vereine sind von der Form der Zusammenlegung überrascht. Von Paul Offermanns und Oliver Schaulandt

Beim Kreis- und Jugendtag in Mönchengladbach im Beisein des designierten Landesverbands-Präsidenten Dr. Peter Wastl sind die Vereinsvertreter aus dem Leichtathletikkreis Niederrhein-West von den neuesten Ergebnissen der tags vorher tagenden Arbeitsgruppe "strukturelle Veränderungen im Leichtathletik-Landesverband Nordrhein" überrascht worden. Dieser Arbeitsgruppe gehören insgesamt 28 Kreisvertreter an. Künftig sollen es statt der 14 Kreise am Nordrhein nur noch vier Regionen geben - das zumindest ist die Empfehlung, die die Arbeitsgruppe mit in die nächste Beiratssitzung am 13. März geben wird.

Mit dieser möglichen neuen Konstellation für den Kreis Niederrhein-West (dazu gehört der Kreis Viersen sowie die Städte Mönchengladbach und Krefeld) hatte dabei wohl keiner gerechnet: Niederrhein-West würde von West nach Ost quer durch den Landesverband verlaufen und zur Region 2 mit dem Kreis Düsseldorf-Neuss und dem Bergischen Land zusammengelegt. Die Kreise Heinsberg und Kleve, mit denen Niederrhein-West geliebäugelt hatte, kämen mit Aachen, Düren und Euskirchen (Region 4) bzw. mit Rhein-Lippe und Duisburg-Essen (Region 1) zusammen. Die Region 3 würden Köln/Rhein-Erft, Oberberg und Bonn/Rhein-Sieg bilden.

Nach der neuen Mitarbeiterstruktur würde auf Regionalebene ein Vorstand entstehen, gegebenenfalls mit einem hauptamtlichen Geschäftsführer, und auf Kreisebene werden Beauftragte für die verschiedensten Aufgaben (um die Nähe zu den Kommunen zu erhalten) aktiv. Kreisvorsitzender Joachim Broch will mit einem einheitlichen Meinungsbild in die nächste Beiratssitzung am 13. März gehen. Der Beirat ist das zweithöchste Gremium, ihm gehören Vertreter der 14 Kreise sowie das Präsidium an. Der Beirat bereite dann einen entsprechenden Antrag vor, der dann beim Verbandstag, der am 16. April in Kevelaer abgehalten wird, zum Beschluss kommen werde, sagte der Geschäftsführer des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein, Hans-Joachim Scheer, auf Nachfrage unserer Redaktion.

Ein Vereinsvertreter fühlte sich von der kurzfristigen Empfehlung überfahren. Er müsse darüber zuerst einmal in seinem Verein mit seinen Übungsleitern, Trainern und Aktiven sprechen. Ein anderer wollte konkreter über die neue Mitarbeiterstruktur informiert sein. Wiederum andere fanden die strukturellen Veränderungen als den richtigen Schritt in richtige Richtung, damit die Leichtathletik weiterhin attraktiv bleibt. Der Kreistag verständigte sich darauf, dass der Kreisvorstand den Vereinen die entsprechenden Unterlagen zukommen lässt und sie bis zum 12. März ihre Meinung zu den strukturellen Veränderungen kundtun.

Quelle: RP
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