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Lokalsport
Das Verletzungspech ereilt Geistenbecks Handballer

Handball. Der Verbandsligist hatte sich gut verstärkt, doch plötzlich fallen etliche Spieler aus. Der Trainer will das Saisonziel aber erhalten.

Nach intensiven Wochen der konditionellen Grundlagenarbeit sind die Verbandsliga-Handballer des TV Geistenbeck in der vergangenen Woche ins Hallentraining eingestiegen. Sie haben mit Max Murawski sowie den Zwillingen Alex und Dominik Meißner drei hochkarätige Verstärkungen gewinnen können. Max Murawski feierte mit dem Neusser HV jüngst den Aufstieg in die Zweite Liga. Der 26-Jährige möchte nun jedoch kürzertreten, gehörte dem Meisterkader des Neusser HV aber an. Alex und Dominik Meißner spielten dort in der A-Jugend-Bundesliga, schnupperten auch beim ART Düsseldorf schon die Luft in der Nordrheinliga. Die Zwillinge wohnen in Wegberg. Sie möchten nun aber studienbedingt weniger Aufwand für den Handball betreiben.

Matthias Dille und Sebastian Reiling stehen nicht mehr zur Verfügung. Dille zieht nach Düsseldorf. Reiling möchte handballerisch Abstriche machen. Er schloss sich den Rurtalern an, da er dort auch in der Nähe wohnt.

"Eigentlich sah das alles gut aus. Mit 19 Leuten hatten wir einen dicken Kader, aber jetzt hat es uns im Sommer erwischt", sagte Trainer Thomas Laßeur. Yannek Wagenblast scheidet aus. Er geht zum Studium nach Rosenheim. Yannic Schiffer zieht nach Fulda und steht daher ebenfalls nicht mehr zur Verfügung. Zudem zogen sich gleich drei Akteure über den Sommer schwerwiegende Schulterverletzungen zu. Dominik Meißner kugelte sich bei einem Sturz die Schulter aus. Nach einer Operation fällt er bis zu sechs Monate aus. Auch bei Felix Schumacher droht eine Schulteroperation, ebenso kann Manuel Bremges aufgrund einer Schulterverletzung vorerst nicht spielen. "Die Verletzungen sind sehr bitter für die Jungs. Ich hoffe, dass wir als Mannschaft nicht so weit zurückgeworfen werden. Zwischenzeitlich hatten wir fünf Linkshänder, aktuell sind es nur noch zwei", meinte Laßeur.

Zum Glück bleiben dem Team noch einige Wochen der Vorbereitung, um die Mannschaft ohne die Ausfälle neu aufzustellen. "In den letzten Jahren sind wir fast immer von schweren Verletzungen verschont geblieben. Jetzt müssen wir schauen, wie wir das kompensieren", sagte Laßeur. Das Saisonziel möchte er jedenfalls nicht korrigieren. Der TV Geistenbeck strebt erneut einen Platz unter den ersten fünf Mannschaften in der Liga an. Außerdem haben die Geistenbecker die Stadtmeisterschaft auf dem Zettel und wollen im HVN-Pokal möglichst weit kommen.

Am kommenden Samstag laden die Geistenbecker zur Saisoneröffnung ein. Das Verbandsliga-Team trifft in einem Blitzturnier auf die Verbandsligisten HSG Mülheim und PSV Köln. Die Spiele beginnen um 17.15 Uhr in der Sporthalle Mülfort. Zuvor spielt der TV Geistenbeck III um 14 Uhr gegen TV Krefeld III. Die Zweite des TVG erwartet um 15.30 Uhr den Bezirksligisten Rhein Vikings IV.

(wiwo)
 
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