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Lokalsport
Der 1. FC ist auch hinter den Kulissen rege

Fussball. Ein komplett neuer Vorstand soll gefunden werden. Sportlich geht es am Sonntag zum Überraschungsteam Nettetal. Von Kurt Theuerzeit

Ein Klub hat es nicht einfacher, besser, leichter, selbst wenn er ein anerkannter, sportlich erfolgreicher Traditionsverein ist. Tradition kann aber nur dann erfolgreich fortgeführt werden, wenn die Bereitschaft besteht, Veränderungen in die Wege zu leiten. Dazu scheint Landesligist 1. FC Mönchengladbach nicht nur bereit zu sein, sondern er hat dazu bereits seit einiger Zeit hinter den Kulissen Überlegungen und personelle Schritte eingeleitet, die in absehbarer Zeit Wirkung zeigen sollen.

"Derzeit laufen nach wie vor rege Aktivitäten, einen komplett neuen Vereinsvorstand auf die Beine zu stellen. Wichtig ist es, nicht nur einen Kandidaten als Vorsitzenden zu haben, sondern auch ein Team, das die gesamten organisatorischen Aufgaben von den Finanzen über die Buchhaltung und die gesamte Verwaltung erledigt", skizziert Vorsitzender Uwe Röhrhoff.

Er wird, falls bei der Jahreshauptversammlung Ende des Monats noch kein Nachfolger gewählt werden kann, als Vorsitzender im Amt bleiben, sofern geklärt ist, dass ein Vorstandsteam spätestens im März die Aufgaben übernehmen wird. "Erfreulich ist, dass in den letzten Monaten erheblich Bewegung in die Sache gekommen ist, und es wäre sicher prima, wenn die Kandidaten, die sich zur Verfügung stellen würden, es auch machen könnten - das sind sehr geeignete Leute", sagt Röhrhoff.

Vor allem sind es Menschen, die dem FC seit jeher sehr nahe stehen, Fußballverstand und ökonomisches Know-How mitbringen. Zumindest in beratender Funktion stehen Herbert Scheulen, Milan Maric und Uli Matz parat. Dieses Trio wird aber sicher noch weitere personelle Unterstützung erhalten, sodass der FC dann auch in der Vorstandsetage breit aufgestellt sein wird.

Dagegen muss die Landesliga-Mannschaft am Sonntag in Nettetal auf einen wichtigen Akteur verzichten: Torwart Elvedin Kaltak ist gesperrt. Nach seiner Roten Karte beim 1:6 am vorigen Sonntag gegen Meerbusch muss er mit einer längeren Sperre rechnen und wird wahrscheinlich erst nach der Winterpause wieder zur Verfügung stehen. Für ihn kommen entweder Marvin Spinrath oder Niclas Bier ins Tor. Die klare Niederlage sollte bei der Mannschaft keine nachhaltige negative Wirkung haben, denn bis zu Kaltaks Platzverweis war der FC gegen den Tabellenführer durchaus ebenbürtig. "Die Jungs haben das gut gemacht. Ich glaube, da bleibt nichts hängen. Die Mannschaft wird in Nettetal wieder bemüht sein, alles zu geben, um einen Punkt mitzunehmen", sagt Trainer Markus Horsch. Allerdings hat er großen Respekt vor der bisherigen Saisonleistung der Nettetaler: "Die haben einen tollen Kader zusammengestellt mit sehr guten Einzelspielern, die auch bestens im Team funktionieren. Aber chancenlos werden wir nicht sein", sagt Horsch.

Quelle: RP
 
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