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Der 1. JC geht unter

Lokalsport: Der 1. JC geht unter
Trainer Vahid Sarlak ahnte, dass es schwer werden würde in Walheim. Ohne drei Leistungsträger war für sein Team nichts zu holen. FOTO: Christian Schiessl
Judo. Der Judo-Zweitligist aus Gladbach kassiert in Walheim eine ungewohnt deutliche 3:10-Niederlage. Dafür gab es eine Erklärung: Drei wichtige Kämpfer sind auch ungeklärten Gründen nicht angereist. Von Charly Hoeveler

Wie sagte 1. JC-Trainer Vahid Sarlak vor dem Kampf gegen Hertha Walheim? "Gegen uns läuft Walheim immer zur Höchstform auf, und so wird es auch diesmal sein." Sarlak sollte recht behalten. In Walheim kassierte der 1. JC Mönchengladbach seine erste Saison-Niederlage und zwar recht deutlich. 3:10 hieß es am Ende.

Es war die Hölle für den 1. JC, wann hatte der Klub aus dem Volksgarten schon mal so eine derart deutliche Schlappe bezogen? Aber wie konnte es in Walheim zu einem derart heftigen Ausrutscher kommen, wo der Klub doch mit zu den Meisterschaftsfavoriten gehandelt wurde? Ganz einfach: In Amir Sheikh Hosseini, Mojatabe Akbari und Simeon Catharina standen drei seiner Leistungsträger und Punktegaranten nicht zur Verfügung, sie waren nicht angereist. Das konnte der 1. JC nicht verkraften.

Eine Erklärung, wie es zum Fehlen des Trios kam, war beim Klub bisher noch nicht zu bekommen. In Walheim sollte nun der Nachwuchs diese kampfentscheidende Lücke schließen, war damit aber überfordert.

Als erster Kämpfer ging Maurice Püchel (Gewichtsklasse -73 Kilogramm) für den 1. JC auf die Matte. Er verlor. Marcel Bizon (-66 kg) als nächster Kämpfer kam über ein Unentschieden nicht hinaus. Christian Schnitzler (-100 kg), Oliver Zabel (+100 kg) und auch Andreas Buscher (-90 kg) ließen Walheim sogar auf 4:0 davon ziehen, ehe Peer Radke (-60 kg), hoffnungsvoller Nachwuchskämpfer, auf 1:4 verkürzte. Den letzten Kampf des ersten Durchgangs bestritt Casto Giraldo (-81 kg). Der Kampf ging zwar über die volle Zeit, doch am Ende hieß es 1:5.

Etwas besser erging es dem 1. JC im zweiten Durchgang, doch an einen Sieg glaubte schon niemand mehr. Bizon und Maxime Junghänel (-66 kg) verkürzten noch einmal auf 3:5. Die restlichen Kämpfe, bestritten durch Eqerem Hani (-90 kg), Radtke und Castro Giraldo, gingen alle an Walheim.

Samstag kommt der KSC Asahi Spremberg, der am Wochenende Tabellenführer Leverkusen 12:2 bezwang, zum letzten Kampf der Saison in die Jahnhalle. Der 1. JC will sich da für die böse Pleite von Walheim etwas läutern.

Quelle: RP
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