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Der FC will allen zeigen, dass er dran bleibt

Lokalsport: Der FC will allen zeigen, dass er dran bleibt
Schieflage: Bei Kisolo Biskup können die Ärzte nichts feststellen, aber bei der geringsten Belastung verspürt er Schmerzen. So fällt er für das Spiel am Sonntag in Oberhausen aus. FOTO: Theo Titz
Fussball. Nach dem guten 1:1 gegen Uerdingen soll es nun bei der U23 von Rot-Weiß Oberhausen drei Punkte geben - auch als Zeichen an die Konkurrenz. Von Kurt Theuerzeit

172 Zentimeter misst Herr Klein, Justin Klein. Beim 1:1 am vergangenen Sonntag gegen den KFC Uerdingen wuchs er aber über sich hinaus. Damit hat er sich die nötige Motivation und das Selbstvertrauen geholt, um Sonntag bei der U23 des Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen nachlegen zu können. In dieser Mannschaft spielte Klein noch in der vorigen Saison, bevor er zum 1. FC Mönchengladbach wechselte.

Justin Klein war gegen Uerdingen einer von elf Aktivposten und er ist sicher: "Wenn wir in Oberhausen wieder als Mannschaft auftreten, dann haben wir dort auch eine Chance. Für uns ist es eine sehr wichtige Partie, denn bei einem Sieg hätten wir sogar Anschluss ans Mittelfeld."

Tatsächlich scheint das Spiel beim Tabellenletzten eine sicher zu lösende Aufgaben zu sein. Doch ausgerechnet gegen die Mannschaften, mit denen der FC um den Klassenerhalt kämpfen muss, wurden in der Hinrunde zu wenig Punkte geholt. Und auswärts wurde bisher erst einmal gewonnen. Oberhausen hat momentan nur einen Heimsieg auf der Habenseite.

Statistisch spricht also alles für ein Unentschieden. Damit könnte FC-Trainer Stephan Houben vielleicht auch leben, aber er möchte eigentlich gerne den Abstiegsplatz verlassen. "Das wäre schön, denn das wäre psychologisch wichtig und würde der Konkurrenz klar machen, dass wir dran bleiben", sagt Houben.

Er muss allerdings auch in Oberhausen auf bewährte Stammkräfte verzichten. Dominik Dohmen hat seit einiger Zeit Knieprobleme und wird erst in zwei bis drei Wochen wieder ins Training einsteigen. Robin Fehlauer fällt ebenfalls wegen einer Knieverletzung weiter aus. Dennis Richter muss wegen eines Knorpelschadens im Knie sogar operiert werden. Bei Kisolo Biskup können die Ärzte nichts feststellen, aber bei der geringsten Belastung verspürt er Schmerzen. Deshalb stellt sich die Mannschaft von selbst auf: Es wird keine Änderungen gegenüber Sonntag geben.

In welcher Besetzung Oberhausen antritt, ist mit Rätselraten verbunden. Mike Terranova hat Peter Kunkel als Trainer abgelöst. Sieben Spieler haben den Verein verlassen, so dass der Kader mit nun 20 Spielern sehr überschaubar ist. "Das hat aber wahrscheinlich nichts zu sagen, denn die Regionalligamannschaft spielt bereits samstags, so dass dann gegen uns hochkarätige Spieler abgestellt werden. Damit ist unser Gegner ebenso stark besetzt wie am Sonntag der KFC Uerdingen. Im Vorbeigehen werden wir da keinen Punkt holen", vermutet Stephan Houben. Ein bisschen wird sein Team also wieder über sich hinauswachsen müssen.

Quelle: RP
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