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Lokalsport
Der FC will sich weiter entwickeln

Fussball. Der Fußball-Landesligist will nach dem 5:0 gegen Dormagen nun bei Union Nettetal nachlegen. Trainer Winkens hofft, "einen Punkt mitzunehmen". Ansonsten arbeitet er daran, sein Team zu optimieren. Von Kurt Theuerzeit

War das nun der Durchbruch für den 1. FC Mönchengladbach? Immerhin scheint das 5:0 gegen Dormagen darauf hinzudeuten, dass die junge Mannschaft aus dem Gladbacher Westend nun endlich ihr Potenzial entdeckt hat und auch nutzen kann. Allerdings ist Bayer Vorletzter der Tabelle und somit nur bedingt Maßstab für eine positive Langzeitprognose. Aber Trainer-Team und dem Kader dürfte dieses Erfolgserlebnis den nötigen Auftrieb für den weiteren Saisonverlauf geben.

In Nettetal, das sich im unteren Tabellenbereich befindet, könnte am Sonntag ein Gegner vermutet werden, bei dem ein weiteres Erfolgserlebnis fast Pflicht ist. Das aber ist keineswegs der Fall. Nettetal hat sich nach sechs sieglosen Spieltagen von Trainer Chiquinho getrennt. Der Ex-Borusse hatte mit Union eine tolle Vorbereitung hingelegt, die offensichtlich zu rosigen Erwartungen Anlass gegeben hatten. Die erfüllten sich nicht während der Saisonrealität.

Der folgende Automatismus, nämlich die Trainerentlassung, folgte der nächste: Der Neue, Andreas Schwan (31), brachte prompt den gewünschten Erfolg. Der Glückspilz lässt mit seinem Premierenerfolg nicht nur Hoffnung aufkommen, sondern setzt sicherlich beim Kader neue Motivation frei. Und eben deshalb dürfte die Partie für die Westender ein besonderer Prüfstein werden.

Das ist auch FC-Trainer Marcel Winkens klar. "Wir werden in Nettetal richtig gefordert werden, weil der Kader über sehr viel Qualität verfügt und sich bald nach oben gearbeitet hat", sagte er. Winkens erwartet eine spannende Partie und hofft, dass seine Mannschaft sich weiter steigern kann. "Wir sind auch noch nicht am Ende angekommen. Wir arbeiten daran, taktisch noch flexibler agieren zu können. Das geht nicht von heute auf morgen. Wir haben mit den Spielern die Video-Aufnahmen von Sonntag analysiert, weil es immer noch Optimierungen gibt. Wir werden noch an einigen Stellschrauben drehen und hoffen, in Nettetal einen Punkt mitzunehmen", sagt Winkens.

Viel größere Sorgen als der FC hat der VfL Jüchen. Mit Torwart Tim Watolla, Mo Chaibi und Manuel Sousa sind drei Spieler gesperrt, Philipp Reichart fällt wochenlang wegen eines Bänderrisses aus. Trainer Sebastian Muyres stehen zwar auf dem Papier drei Vertreter für Tim Watolla zur Verfügung, deren Einsatz wegen Verletzungen oder mangelnder Spielpraxis aber nicht gewährleistet ist. Ausgerechnet in dieser Situation muss man zum Kellerduell in Dormagen antreten. Bayer fehlt bisher ein Sieg, Jüchen konnte erst einen verbuchen. "Egal wie wir das anstellen, wir brauchen Punkte", sagt Sebastian Muyres.

Quelle: RP
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