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Der TVK muss noch an der Abwehr arbeiten

Lokalsport: Der TVK muss noch an der Abwehr arbeiten
TVK-Trainer Ronny Rogawska weiß, woran er noch arbeiten muss: "Wir müssen vor allem in der Abwehr noch einiges tun und im Verbund besser agieren", sagte er. FOTO: michael jäger
Handball. Gegen den Erstligisten Minden sind gute Ansätze da, doch der Drittligist aus Korschenbroich scheidet aus dem Pokal aus.

Phasenweise blitzten die Fähigkeiten der Handballer des TV Korschenbroich auf. Doch das reichte nicht, denn der Favorit ließ nichts anbrennen. Beim Bundesligisten GWD Minden musste sich Drittligist TVK 23:37 (11:21) geschlagen geben. Damit schieden die TVK-Handballer in der ersten Runde des Pokalwettbewerbes des Deutschen Handballbundes (DHB) aus.

Irgendwie sei es die erwartet klare Geschichte gewesen, räumte TVK-Trainer Ronny Rogawska ein. "Einige Sachen haben wir richtig gut gemacht. Und wir haben zeitweise gezeigt, was wir können. Insgesamt haben wir aber nicht die Leistung gebracht, die ich von uns kenne", sagte der dänische Trainer der Korschenbroicher.

Mit etwas mehr Mut und Aggressivität in der Defensive sowie etwas mehr Geduld in den Angriffsaktionen sei durchaus ein besseres Ergebnis möglich gewesen, mutmaßte Rogawska.

Vor 880 Zuschauern in Minden klebte dem TVK zu Beginn das Pech an den Fingern. Latten- und Pfostentreffer der Korschenbroicher verhalfen dem Gastgeber zur frühen 5:1-Führung. Rogawska nahm die Auszeit und forderte mehr Mut ein. Seine Spieler fassten in der Folge zunehmend mehr Vertrauen in die eigenen Aktionen und verkürzten in ihrer besten Phase auf 9:11. Bis zum 10:13 hielt der Außenseiter die Partie. "Mit den ersten 20 Minuten war ich richtig zufrieden", sagte Rogawska.

Doch dann ging es schnell. In den letzten Minuten vor dem Seitenwechsel erlaubten sich die Korschenbroicher einige Fehler im Abschluss und im Passspiel. Damit luden sie den Bundesligisten zum Tempospiel ein, ohne das mit geordnetem Rückzugsverhalten verhindern zu können. Minden sorgte mit 8:1 Toren in Folge und der 21:11-Führung zur Pause für klare Verhältnisse. "Das war zu viel", sagte Rogawska.

Zu Beginn der zweiten Hälfte verkürzte der TVK noch einmal auf 15:21, musste die Mindener aber danach über 15:24 und 16:29 in einer an Höhepunkten armen Halbzeit ziehen lassen. "Am Ende waren beide Mannschaften froh, dass sich keiner verletzt hat. Ich hätte mir bei uns etwas mehr im Abwehrverhalten gewünscht. Wir haben unseren Torhüter Max Jäger oft im Stich gelassen", sagte der Trainer.

Knapp eine Woche vor dem Start in die Drittliga-Saison am Freitag beim VfL Eintracht Hagen bleibt somit die Erkenntnis, dass die Korschenbroicher noch einige Baustellen beackern müssen. "Wir müssen vor allem in der Abwehr noch einiges tun und im Verbund besser agieren", sagte Rogawska.

TVK: Max Jäger, Felix Krüger - Markus Neukirchen (4), Max Zimmermann (4/3), Gerrit Stassen (3), Simon Förster (3), Dennis Backhaus (2), Jan Jagieniak (2), Justin Müller (2), Antoine Baup (2), Mathias Deppisch (1), Michel Mantsch, Till Huckemann.

(kn)
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