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Lokalsport
Die Rückkehr eines Torjägers

Bezirksliga. Vier andere Neulinge suchen ihr Fußball-Glück bei einem neuen Verein Von Kurt Theuerzeit

Eigentlich ist Thorsten Lippold (29) ein Lürriper. Aber vor einigen Jahren suchte er sein Glück beim 1. FC Mönchengladbach, schließlich in der vorigen Saison beim SV Straelen. Er könnte noch immer einer der erfolgreichsten Torjäger in der Landes- oder Oberliga sein. Doch es zog ihn wieder zu seinem Stammverein, dem SV Lürrip zurück, für den er in der kommenden Saison die Offensive wieder auf Vordermann bringen will.

"Ich hänge natürlich an Lürrip, will beim Aufbau einer jungen Truppe helfen, aber auch Zeit für die Familie haben", erläutert er, weshalb er in die Bezirksliga zurückkehrt.

Er will auf jeden Fall verletzungsfrei bleiben und vor allem der Mannschaft zu mehr Stabilität verhelfen. "Wir sollten uns zum Ziel setzen, zwischen Platz fünf und neun zu laden. Oben erwarte ich Kaarst oder St. Tönis", sagt Lippold. Er freut sich auf das erste Spiel bei der FC-Reserve, das auf jeden Fall nicht verloren werden soll.

Beim FC versucht Dennis Keils wieder an bessere Zeiten anzuknüpfen. "In den letzten Jahren hatte ich auch sehr viel Verletzungspech. Durch gute Leistungen möchte ich mich für die Landesliga empfehlen", sagt der 25-Jährige, der zuletzt für den Rheydter SV spielte. Gegner Lürrip schätzt er stark ein, rechnet sich aber Chancen aus, zum Auftakt zu punkten. Favoriten sind für ihn St. Tönis und Mennrath.

Dem will sich Simon Littges, der vom FC zum Neuling nach Mennrath gewechselt ist, aber nicht unbedingt anschließen. "Unser Ziel ist es, in der Klasse zu bleiben und gut zu spielen", sagt der 20-Jährige, für den seine Ausbildung als Bankkaufmann wichtiger ist als in einer höheren Spielklasse mitzumischen. Immerhin hat er schon in der Junioren-Bundesliga gespielt. Er will seiner Mannschaft im ersten Bezirksliga-Jahr helfen und viel Spielzeit erhalten. In Waldniel erhofft er sich einen guten Saisonstart und wenigstens einen Punkt.

Auf Zählbares hofft noch intensiver Jeff Mrowka, der von Meer nach Giesenkirchen gewechselt ist. "Wir haben keine Alleinunterhalter und präsentieren uns als Team. Ich bin sicher, in Giesenkirchen nicht gegen den Abstieg zu spielen und endlich wieder Spiele zu gewinnen", sagt der ehemalige Kapitän von Blau-Weiß Meer. Für ihn ist St. Tönis der erklärte Favorit. "Mit Giesenkirchen möchte ich auf jeden Fall im oberen Tabellendrittel mitmischen", sagt Mrowka. Bereits morgen trifft Giesenkirchen im Derby auf den RSV (Anstoß 18.30 Uhr). Vielleicht langt es da ja schon zum ersten Sieg für Mrowka und sein Team.

Dagegen wird aber Baris Yardincioglu etwas haben, der vom Kreisligisten SC Rheindahlen zu Klassen-Neuling Rheydter Spielverein gewechselt ist. "Wir sind alle sehr ambitioniert und wollen irgendwann einen weiteren Schritt nach vorne machen. In der kommenden Saison dürfte St. Tönis nicht zu bremsen sein", sagt der 23-Jährige. Er weiß, dass es für den RSV in Giesenkirchen nicht leicht sein wird: "Aber ich will immer gewinnen. Der Gegner spielt da keine Rolle."

Quelle: RP
 
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