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Lokalsport
Die U 23 und ihre Fahrlässigkeit

Fussball-Regionalliga. Nachdem Borussias U23 zuletzt in der Regionalliga bei zwei Heimspielen Führungen aus der Hand gegeben hatte, durfte man erwarten, dass ein solches Szenario beim Schlusslicht Wegberg-Beeck nicht passieren würde. Das 6:2 war am Ende dann auch angemessen und klingt deutlich, doch zufrieden war Trainer Arie van Lent nicht. "Es war nicht so, dass wir mehr Tore hätten schießen müssen. Aber wir haben den Gegner auf eine Art und Weise ins Spiel kommen lassen, wie es unnötig ist", sagte der Coach.

Damit meinte van Lent, wie er später präzisierte, weniger das zwischenzeitliche 1:1 von Arian Berkigt, der aus 40 Metern gesehen hatte, dass Martin Kompalla vielleicht etwas weit vor dem Kasten stand. Hier konnte es kaum einen Vorwurf geben, weil der Beecker es einfach herausragend gemacht hatte. Mehr ärgerte ihn das spätere 2:3 und der Umstand, dass es eine Weile lang nicht ausgeschlossen erschien, es könne sogar das 3:3 fallen. "Wir sind dann zu nachlässig. Es stört mich, dass der Gegner so wieder ins Spiel kommt."

In der Frühphase der Partie ging es durchaus ein wenig hitzig zu. So ließ sich Giuseppe Pisano nach einem nicht geahndeten Foulspiel an Thomas Kraus, der nicht nur wegen seiner zwei Treffer ein starkes Spiel machte, zu einer lautstarken Diskussion mit der Beecker Bank hinreißen. "Giuseppe ist ein Südländer, das bringt das dann manchmal so mit sich. Aber es waren auch ein paar böse Fouls dabei. Der Schiedsrichter hat es aber heute gut gemacht, und früh mit zwei Gelben Karten ein Zeichen gesetzt. Auf beiden Seiten wurden die Spieler vom Feld genommen, wo es die Gefahr gab, dass sie sonst runter müssen", sagte van Lent. Und zum Abschluss wünschte er sich und den Beeckern, dass es gegen Borussias Aufstiegskonkurrenz aus Lotte, Köln und Oberhausen vielleicht noch den einen oder anderen Punkt für das Schlusslicht gibt.

(kpn)
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