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Die Zuversicht regiert zum Start beim GHTC

Lokalsport: Die Zuversicht regiert zum Start beim GHTC
Philipp Heymanns hat mit seinen Spielern in der Vorbereitung konzentriert gearbeitet. Der GHTC habe sich weiterentwickelt, sagt er. FOTO: diwi (Archiv)
Hockey. Mit dem Wissen um eine gute Vorbereitung und dem Vorteil eines weitgehend unveränderten Kaders starten die Hockeyteams am Wochenende in die neue Saison. Von Thomas Grulke

Nur ein Sieg und insgesamt sechs Punkte: Die Ausbeute des Gladbacher HTC in der Hinrunde der vergangenen Saison war so bescheiden, dass der Zweitligist sich mit dem achten Rang, direkt vor den Abstiegsplätzen, begnügen musste. Wenn die neue Spielzeit morgen um 16 Uhr mit dem Heimspiel gegen Hannover 78 beginnt, will der GHTC gleich auf Betriebstemperatur sein und sich sofort in der angepeilten oberen Tabellenhälfte aufhalten. Und es gibt einige gute Gründe, weswegen die Voraussetzungen besser sind als im Vorjahr.

Die Vorbereitung Trainer Philipp Heymanns ist sehr zufrieden mit den vergangenen Wochen. "Die Mannschaft hat Fortschritte gemacht, am Defensivverhalten gearbeitet und sich zudem spielerisch weiterentwickelt. Damit sollten wir schwerer auszurechnen sein", sagt der Gladbacher Coach, der erstmals einen ganzen Sommer Zeit hatte, sein Team auf die Saison vorzubereiten. "Es ist ein Riesenvorteil, dass die Jungs bereits zwei, drei Jahre zusammenspielen und nun kein Leistungsträger gegangen ist", sagt Heymanns.

Der Kader Pascal Schnorrenberg pausiert aufgrund seines Studiums, Luca Sieben wechselte in die Zweite Mannschaft und Johannes Sonntag zurück zum Rheydter SV. Ansonsten blieb die Mannschaft des Vorjahres bestehen - und erhält unter anderem durch einen Rückkehrer Verstärkung: Nach berufsbedingter Pause steht Verteidiger Andreas Menke wieder zur Verfügung. "Er hilft der Mannschaft mit seiner Erfahrung und ist zudem noch sehr fit", sagt Heymanns, dessen Kader außerdem durch Matt Orr (RTHC Leverkusen), Elias Gövert (Viersener THC) sowie die Eigengewächse Jan und Robin Vratz erweitert wurde. Ganz ohne Personalsorgen geht Gladbach allerdings nicht in das erste Saisonspiel, da David Franco mit der portugiesischen Nationalmannschaft unterwegs und Thomas Sonntag grippegeschwächt ist.

Das Auftaktprogramm Die Gruppe Nord der Zweiten Bundesliga ist angesichts des erfahrenen Absteigers Schwarz-Weiß Neuss und des stark eingeschätzten Aufsteigers Hamburger Polo Club wohl noch stärker einzustufen als im Vorjahr. Doch zumindest das Startprogramm mit drei Heimspielen in Serie könnte Gladbach eine Hilfe sein. "Gegen dieselben Gegner haben wir im Vorjahr sieben Punkte geholt, und das ist auch jetzt unser Ziel. Und auch neun Zähler sind im Bereich des Möglichen", sagt Heymanns, der Hannover als starken Auftaktgegner einschätzt. "Doch das sollte uns entgegenkommen."

Ganz ähnlich sind die Voraussetzungen bei den GHTC-Damen, die am Sonntag (12 Uhr) mit dem Spiel beim HC Essen in die Regionalliga-Saison starten. "Wir haben eine gute Vorbereitung absolviert, zudem ist die Mannschaft unverändert geblieben. Wir haben einen Kader mit Alternativen", sagt Trainer Achim Krauß. Allein Sabrina Binder wird ihm in kommenden Wochen berufsbedingt nicht zur Verfügung stehen. Doch Krauß weiß auch um die Stärke der Liga - und um die bisherige Schwäche seiner Mannschaft.

"Wir haben in der vergangenen Rückrunde gezeigt, dass wir auch die starken Mannschaften ärgern können. Nur fehlt noch die Konstanz, um auf Strecke mitzuhalten. Für uns wird es darum gehen, uns weiterzuentwickeln und so schnell wie möglich genügend Punkte für den Klassenverbleib zu sammeln", sagt Krauß, der auch zum Auftakt in Essen gleich punkten will.

In der Verbandsliga der Herren läuft der Spielbetrieb bereits seit dem vergangenen Sonntag. Während der Rheydter SV den RTHC Leverkusen II 10:2 besiegte, verlor der GHTC II daheim gegen den Mettmanner THC 3:4. Nun treffen die Gladbacher Teams jeweils auf den vorigen Gegner des Lokalrivalen.

Quelle: RP
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