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Lokalsport
Dressurtage auf dem Niershof warten mit Besonderheit auf

Reiten. Innerhalb des dreitägigen Programms reiten auch mal abwechselnd Finalisten aus der Pony-Dressur und Finalisten aus dem Großpferdebereich ins Viereck der Anlage am Engelsmühlenweg. Von Paul Offermanns

Die 12. Dressurtage der RSG Niershof Mönchengladbach auf dem Niershof der Familie Stähn am Engelsmühlenweg 51 versprechen von heute bis Sonntag großen Sport. Bereits um 9 Uhr geht's am heutigen Freitag los mit einer Dressurpferdeprüfung der Klasse A. Um 11 Uhr startet der "Prix St. Georges" um den "Heinz-Stähn-Gedächtnispreis", und danach beginnt um 18 Uhr die Pony-Dressur Klasse L** (Trense). Beide Prüfungen gelten als Qualifikationsprüfungen für die Abendkür tags darauf um 20.15 Uhr Da gibt es eine Besonderheit, die hierzulande noch nie zu sehen war: Abwechselnd reiten acht Finalisten aus der Pony-Dressur und zehn Finalisten aus dem Großpferdebereich ins Viereck.

Zwei Dressurponyprüfungen A und L sowie zwei Dressurpferdeprüfungen der Klasse L und M sind jeweils Sichtungsprüfungen für das Bundeschampionat Anfang September in Warendorf, bei dem stets die Rede von einer Deutschen Meisterschaft für junge Pferde ist. Der Sonntag beginnt um 9 Uhr mit einer Amateur-Dressurprüfung Klasse S* und endet um 15.30 Uhr mit dem Beginn einer Dressurprüfung für junge Pferde. Auf der Teilnehmerliste steht der frischgebackene Rheinische Meister und Deutsche Meister der Dressur-Berufsreiter Heiner Schiergen, die jetzige rheinische Dritt-Platzierte Laura Blackert, die einmal für die RSG Niershof gestartet ist. Beide satteln Pferde, mit denen sie bei der Weltmeisterschaft der jungen Pferde Ende Juli im niederländischen Ermelo sind.

Matthias Bouten, ehemaliger Bereiter, und Niklaas Feilzer, aktueller Bereiter in Diensten der Olympiasiegerin Isabell Werth, haben gemeldet. Letzterer hat auch Escada auf der Liste stehen, der zu den Cracks im Stall von Werth gehört. Mit diesem Pferd gewann Feilzer letzte Woche einen "Prix St. Georges" in Dülken-Viersen.

Die heimischen Reiter aus dem Pferdesportverband Mönchengladbach sind gut vertreten, wie von der RSG Niershof der Lokalmatador Thomas Rive und einige Nachwuchsreiter, auf die insbesondere die Pony-Dressuren zugeschnitten sind. Gerade diese Prüfungen ziehen letztlich viele Ponyreiter aus dem Rheinland an, die noch vergangene Woche bei den Rheinischen Meisterschaften in Langenfeld waren. Anke Unger vom RC Heidgesberg ist genannt wie Jochen Bender vom ZRFV Wickrath, der einmal Rheinischer Meister der Springreiter war.

Quelle: RP
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