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Lokalsport
Drilon Istrefi trifft seine Zukunft, gibt aber alles für den FC

Fussball. Und der 1. FC Mönchengladbach hat doch noch Glück. Das Spiel bei der Spitzenmannschaft Meerbusch ist auf Freitag verlegt worden, so dass noch einige Möglichkeiten bestehen, den stark gerupften Oberliga-Kader quantitativ und qualitativ aufzupäppeln. Von Kurt Theuerzeit

Nur sieben Stammspieler einschließlich des Torwarts Peter Dreßen stehen neben fünf Einwechselspielern bestenfalls aus dem Original-Aufgebot zur Verfügung. Drei Stammspieler sind gesperrt, Kapitän Dominik Dohmen wird in dieser Saison verletzungsbedingt nicht mehr für den FC spielen können. Vier weitere Spieler sind stark angeschlagen und müssten eigentlich geschont werden.

Gründonnerstag reichte die Unterstützung von drei starken A-Junioren zumindest zu einem 1:1 gegen Kalkum. Das Trio fehlte Ostermontag und es gab in Bocholt eine 1:4-Niederlage. Gegen die U23 vom MSV Duisburg kam die Hilfe aus der Reserve, die A-Junioren standen nicht zur Verfügung. Immerhin reichte es zu einem 1:1, aber Frederic Verlinden und Akin Uslucan handelten sich Sperren ein.

"Ich weiß noch nicht, mit welchem Kader wir am Freitag in Meerbusch antreten können. Wir werden aber auf jeden Fall wieder alles geben, um den Klassenerhalt noch möglich zu machen. Dazu wäre in Meerbusch schon ein Punktgewinn ein Schritt nach vorne", sagt Trainer Stephan Houben.

Dieser kleine Schritt könnte aber auch schnell zu einem Fehltritt werden, wenn der Kader nicht qualitativ optimiert werden kann. Vage Hoffnungen bestehen, dass die angeschlagenen Spieler Kisolo Biskup, Pascal Schmitz und Thorsten Lippold zumindest Teilzeitarbeit leisten können. Die Spieler aus der Reserve können bei allen redlichen Bemühungen aber nur den Kader erweitern. Man darf gespannt sein, wie die Vereinsführung diese Personalsituation entscheiden wird.

Gerne gespielt hätte vor allem Dominik Dohmen, der in der kommenden Saison nach Meerbusch wechselt. "Ich hätte gerne geholfen den Klassenerhalt zu schaffen. Ich bin nämlich noch nie abgestiegen. Im Augenblick bin ich noch FCler, freue mich aber auf Meerbusch. Es ist Zeit für einen Tapetenwechsel, bei dem ich mich neu beweisen muss, weil ich in Meerbusch wieder beim Punkt Null anfangen muss", gestand Dohmen. Ähnlich geht es auch Drilon Istrefi, der ebenfalls nach Meerbusch wechselt, aber am Freitag noch für den FC auf dem Platz steht: "Natürlich werde ich alles geben, denn mit einer guten Leistung helfe ich mir für die Zukunft selbst am meisten, aber augenblicklich auch dem FC", sagte er.

Quelle: RP
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