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Lokalsport
Ein Aufschwung ist wünschenswert

Lokalsport: Ein Aufschwung ist wünschenswert
Auf dem Sprung raus aus der Abstiegszone? Der Polizei SV und Blau-Weiß Meer wollen nach vorn kommen. FOTO: Dieter Wiechmann (ARchiv)
Fussball. Die Gladbacher Bezirksligisten wünschen sich nach einer Woche Pause am Sonntag den Aufschwung, wenn es nun schon in die Zielgerade der Hinrunde geht. Von Kurt Theuerzeit

Der SV Lürrip und die Reserve des 1. FC Mönchengladbach brauchen einen Aufwärtstrend. Denn sie wollen noch direkten Anschluss an die Spitzengruppe herstellen. Meer, Neuwerk und der Polizei SV brauchen derweil jeden Punkt, um sich aus der Abstiegsregion zu lösen.

Allerdings hat dazu vom abstiegsbedrohten Trio am ehesten Blau-Weiß Meer in Gnadental eine Chance. Doch dazu müssten die Blau-Weißen endlich einmal ihre Torchancen konsequent nutzen. Hoffnungsträger ist Kevin Weckop. "Er kann zwar noch A-Jugend spielen, ist aber vor dem Tor gefährlich, weil er nicht lange fackelt", sagt Meers Trainer Erhan Kuralay. Nach zwei unglücklichen Niederlagen in Folge hätte sich Meer durchaus wieder einen Sieg verdient. "Wir sind fleißig und lassen die Köpfe nicht hängen", bleibt Erhan Kuralay weiter optimistisch.

Neuwerk durfte zwei Wochen pausieren, so dass der neue Trainer Michael Holthausen hinreichend Zeit hatte, mit dem Kader zu arbeiten. "Wir haben eine sehr junge Truppe, die aber motiviert und engagiert gearbeitet hat. Wir haben Fortschritte gemacht, aber ich hätte mir sicherlich jetzt einen anderen Gegner gewünscht als die sehr starken Dormagener", sagt Michael Holthausen.

Nicht viel leichter ist die Aufgabe für den PSV, der bei der Reserve des Oberligisten Meerbusch antreten muss. Das Trainergespann Thomas Vaßen/Marc Ferfers hat die Intensität der Vorbereitung erhöht und dreimal pro Woche zum Training gebeten. "Das hat die Mannschaft verstanden und zieht mit. Leider haben wir es nun gehäuft mit den Kalibern von oben zu tun. Wir werden aber versuchen, denen das Leben so schwer wie möglich zu machen", sagt Thomas Vaßen.

Mindestens das dürfte auch das Ziel der FC-Reserve sein, die beim TuS Grevenbroich antritt. TuS-Trainer André Theißen (früher RSV und 1. FC Viersen) leistet dort hervorragende Arbeit und konnte zuletzt fünf Siege in Folge feiern. "Gegen TuS haben wir in der vorigen Saison zweimal nicht gewonnen. Ich denke, das sollten wir ändern", gibt sich FC-Trainer Fabian Vitz optimistisch, zumal der Kader wieder komplett zur Verfügung steht.

Besser sah es deshalb auch für Lürrip besser aus, weil Trainer Markus Lehnen wieder mehr auf seine Stammspieler zurückgreifen konnte. Beim 8:2-Sieg gegen Holzheim präsentierten sich die Lürriper in Gala-Form. "Das ist in Kaarst nun die Nagelprobe, die zeigen wird, ob wir auch bei den Spitzenmannschaften bestehen können. Wollen wir oben dran bleiben, dann müssen wir in Kaarst punkten", sagt Markus Lehnen.

Quelle: RP
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