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Lokalsport
Ein Borussen-Sieg bis zur Ziellinie

Lokalsport: Ein Borussen-Sieg bis zur Ziellinie
Daniel Panitz und seine Borussen haben sich nach dem schwachen Auftritt in Essen ausgesprochen. FOTO: Theo Titz (Archiv)
Handball. Mit einem Sieg gegen Tabellennachbar Bergischer HC II hätten die Gladbacher Oberliga-Handballer die Qualifikation zur Nordrheinliga so gut wie sicher. Der TVK reist zu heimstarken Mindenern.

Und täglich grüßt das Murmeltier. So oder so ähnlich lassen sich die letzten Leistungen von Borussia Mönchengladbach beschreiben. Der Handball-Oberligist durchlebt ein Wellenbad der Gefühle von absoluter Fassungslosigkeit bis hin zu grenzenloser Begeisterung. Dazwischen gibt es nichts. Nach dem Gesetz der Serie wäre am Samstag (19.30 Uhr, Jahnhalle) wieder ein Glanztag an der Reihe. Borussia Mönchengladbach erwartet den Bergischen HC II.

"Das wird ein ganz wichtiges Spiel", meint Vorstandsmitglied Bodo Grewe. Mit einem Sieg gegen den Tabellennachbarn, der allerdings fünf Punkte hinter der Borussia steht, hätten die Gladbacher die Qualifikation zur Nordrheinliga so gut wie sicher. Obwohl der BHC II ein sehr schweres Restprogramm vor der Brust hat, könnten die Borussen bei einer Niederlage noch einmal in die Bredouille kommen.

Nach der erschreckend schwachen Leistung beim jüngsten 23:40 bei TuSEM Essen II haben sich die Borussen zu Beginn der Woche ausgesprochen. Das Spiel ist abgehakt, und der Blick geht nach vorne. "Wir haben die Fehler analysiert und ich weiß, dass wir dieses Spiel anders angehen werden", sagt Grewe.

Drei Spieltage hatten auch die Drittliga-Handballer des TV Korschenbroich Drama gebucht. In Derschlag und bei Varel-Friesland erkämpften sich die Männer nach Rückständen auf den letzten Drücker ein Unentschieden. Am vergangenen Samstag folgte dann die Krönung mit dem 23:22 in allerletzter Sekunde im Derby gegen den Neusser HV.

Diese Qualität, zu keiner Zeit aufzustecken und immer auf die eigene Stärke zu vertrauen, können die Korschenbroicher am Sonntagnachmittag sicher brauchen. Der Drittligist muss bei GWD Minden II ran. Die Mindener, als direkter Tabellennachbar um vier Punkte besser gestellt als der Fünfte aus Korschenbroich, präsentieren sich in dieser Spielzeit als heimstarke Macht. Die Mannschaft von Klaus Ernst gewann vor heimischer Kulisse neun ihrer elf Partien. Dies liefert die Basis dafür, dass die Mindener schon entspannt für die kommende Spielzeit planen können, während die Korschenbroicher immer noch mit einem Auge nach hinten schielen müssen.

In der ausgeglichenen 3. Liga trennen den TVK und den Zwölften Varel-Friesland nur vier Punkte. "Minden spielt einen richtig guten Handball", sagt TVK-Trainer Ronny Rogawska. Es sei eine Herausforderung, deren gute 3:2:1-Abwehr zu knacken und gleichzeitig in der Abwehr so stabil zu agieren wie in der Vorwoche, um auf die vielen verschiedenen Auslösehandlungen der Gastgeber die richtigen Antworten parat zu haben. Dem TVK fehlen Benedikt Köß sowie die Langzeitverletzten Tom Wolf und Hendrik Schiffmann.

(wiwo)
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