| 00.00 Uhr

Lokalsport
Ein Derby mit sehr hohem Wiedersehen-Faktor

Fussball. Für viele Odenkirchener Spieler wird das Landesliga-Derby morgen beim 1. FC zu einer kurzen Reise in die Vergangenheit werden. Immerhin acht Spieler haben schon beim FC gespielt. Aber auch einige Akteure des FC haben in Odenkirchen Spuren hinterlassen. Von Kurt Theuerzeit

Wie Wolfgang Brück, der Odenkirchen als Trainer 2003 nach dem Aufstieg in die Bezirksliga ein Jahr später in die Landesliga brachte. Damals hatte Brück im Odenkirchener Team Markus Horsch als Spieler zur Verfügung. Horsch war sogar einige Zeit Co-Trainer des Ex-Borussen Rudi Gores, der aber recht schnell die Beller Mühle verließ, um mit Bernd Krauss in Abu Dhabi eine Mannschaft zu übernehmen.

An die Zeit in Odenkirchen erinnert sich Brück sehr gerne: "Das war einfach toll, was wir da geleistet haben. Vor allem haben in der Mannschaft fast nur Spieler aus dem eigenen Nachwuchs gestanden. Ich denke, dass Odenkirchen auch jetzt wieder einen Plan hat. Das Stadion ist klasse, Mathias Komor macht als Sportlicher Leiter einen guten Job."

Inzwischen sind Markus Horsch und Wolfgang Brück als Trainergespann beim 1. FC Mönchengladbach gelandet, wo Odenkirchens Torwart Kevin Afari sieben Jahre spielte, bevor er über den TuS Grevenbroich in Odenkirchen landete und dort seine sechste Saison bestreitet. "Beim FC habe ich sogar noch mit Horsch zusammen in der Landesliga gespielt. Das wird ein interessantes Duell werden."

Mit Afari hat auch Akin Uslucan schon gespielt, der zwei Spielzeiten an der Beller Mühle verbrachte. "Ich erinnere mich gerne an diese Zeit, weil wir da mit Trainer Peter Schleuter sehr erfolgreich waren. Leider war ich dann im zweiten Jahr zu oft verletzt", sagt Uslucan, der nun erfolgreich die FC-Abwehr dirigiert. "Das ist schon gut, dass ich ihn nur aus der Ferne sehe. Als er noch im Sturm spielte, holte er immer wieder Elfmeter heraus", erinnert sich Afari.

Während es Uslucan wieder zum FC gezogen hat, veränderten sich mehr FC-Spieler in Richtung Odenkirchen. Recht früh wechselten Sven und Pascal Moseler an die Beller Mühle und entwickelten sich dort zu wirkungsvollen Landesligaspielern. André Kuhlen, der lange beim FC spielte, gehört schon seit vielen Jahren 05/07 an. Eine Saison haben Pascal Schmitz und Michael Miodek beim FC verbracht und dann über andere Klubs den Weg nach Odenkirchen gefunden. Nun folgten Adama Bance und Marcel Pohl.

Man kennt sich also. Deshalb werden Spieler, Trainer und die sportlichen Begleiter großen Ehrgeiz entwickeln. So ist für Spannung gesorgt, die durch die guten Tabellenplätze der Rivalen gesteigert wird.

Quelle: RP
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Lokalsport: Ein Derby mit sehr hohem Wiedersehen-Faktor


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.