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Lokalsport
Ein Mönchengladbacher Trio auf den letzten drei Plätzen

Handball-Verbandsliga. So hatten sich das die hiesigen Teams nicht vorgestellt. Nach drei Spieltagen belegen Korschenbroich II, Geistenbeck und Lürrip die letzten drei Plätze. Alle drei mussten erneut Niederlagen hinnehmen.

Im Falle des TV Geistenbeck war es aber eine Niederlage, die Hoffnung macht. Beim Tabellenführer DJK Adler Königshof II unterlag er 28:29. "Das ist die Höchststrafe", sagte Trainer Thomas Laßeur mit Blick auf das eine Tor Unterschied. Der Coach sah einen couragierten Auftritt seiner Mannschaft, obwohl gleich fünf Spieler fehlten.

Die Geistenbecker übernahmen sofort "das Heft des Handelns", so Laßeur. Angeführt von überragenden Linksaußen Jens Hermanns (12) führten sie 6:2 und 11:6. Das Team musste dafür aber viel Aufwand betreiben. Zur Pause lagen die Gäste noch 15:12 vorne. Dem immer größer werdenden Druck des Gegners hielt der TVG bis zum 18:17 stand. Danach glichen die Adler aus und gingen 25:22 in Führung. Geistenbeck erhöhte das Risiko und stellte die Abwehr zunehmend offensiver auf. Das lohnte sich, denn Jens Hermanns brachte die Geistenbecker mit dem 26:27 zurück ins Spiel. In den letzten Sekunden bot sich die Chance zum Ausgleich, die der TVG aber nicht nutzen konnte. "Das war eine bittere Veranstaltung, aber letztlich ein Schritt nach vorne", meinte Laßeur. Neben Hermanns stachen die Rückraumspieler Reinartz (6 Tore) und Reiling (5) beim TVG hervor.

Die Turnerschaft Lürrip unterlag beim LTV Wuppertal II 27:34 (12:15). "Wir haben gut angefangen und stark nachgelassen", meinte Trainer Robert Bosnjak. Bis zum 12:8 lagen die Lürriper vorne. In den letzten Minuten vor der Pause ging jedoch nichts mehr. Mit sieben Toren in Serie drehten die Wuppertaler das Spiel. Sie zogen in der zweiten Hälfte zwischenzeitlich bis auf zehn Tore Unterschied davon. Als bester Lürriper überzeugte Fabian Spancken (7). Der TV Korschenbroich II kam beim Tabellendritten TV Aldekerk II mächtig unter die Räder: Er unterlag 21:40.

(wiwo)
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