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Lokalsport
Ein richtungsweisendes Wochenende

Hockey. Erst spielt der GHCT bei Schwarz-Weiß Köln, dann bei blau-Weiß. Danach weiß man, wo es hingeht. Von Tobias Knüfermann

Am Sonntagabend wird das Zweitliga-Team des Gladbacher HTC eine Ahnung haben, wohin seine Reise in der Hallensaison führen wird. Heute spielt der GHTC um 20 Uhr bei Schwarz-Weiß Köln, am Sonntag um 18 Uhr bei Blau-Weiß Köln.

Trainer Marcus Reifenberg freut sich auf den Doppelspieltag. "Das wird für uns ein spannendes und richtungsweisendes Wochenende", sagt er. Zunächst sind die Gladbacher heute Abend beim Erstliga-Absteiger Schwarz-Weiß zu Gast. Die Domstädter haben ihren Saisonstart gänzlich verpatzt und liegen ohne Punktgewinn am Tabellenende. Reifenberg will das nicht überbewerten: "Ich bin mir sicher, dass SWK hochmotiviert sein wird und keine Lust auf Abstiegskampf hat."

Für sein Team, das letzten Sonntag in Düsseldorf ohne Probleme drei Punkte einsammelte, hat der GHTC-Coach eine klare Ansage parat: "Der Spielverlauf wird von unserer Einstellung abhängig sein. Wenn wir so überzeugend wie gegen den DSD auftreten, haben wir gute Chancen", sagt er.

Übermorgen wartet auf den GHTC der wohl kräftigste Brocken der Liga. Auch Blau-Weiß Köln hat den Aufstieg in die Ersten Liga als Ziel ausgegeben und bislang keine Federn gelassen. Entsprechend geht das Duell als Spitzenspiel durch, wie Reifenberg meint: "Egal, wie die jeweils ersten Spiele des Wochenendes ausgehen, wird der Erste auf den Zweiten treffen. Das sollte für meine Jungs Ansporn genug sein. Der Gewinner des Spiel hat bessere Karten für den Aufstieg."

Personell gibt es im Gladbacher Kader nur ein Problem. Tillmann Pohl hat es komplett erwischt. Neben seinen Schulterschmerzen hat der der 22-Jährige eine Rippenprellung und Probleme mit den Weisheits-Zähnen. Ein Einsatz kommt daher nicht in Frage. Im Tor wird in beiden Partien Jens Blüthner stehen, der gegen Düsseldorf seinen Nummer-1-Status eindrucksvoll unter Beweis stellte. Seine Vertreter teilen sich am Wochenende den Job. Patrick Alex wird heute auf der Bank sitzen, am Sonntag wird Lars Link als Back-Up dabei sein.

Zu ungewohnter Uhrzeit um 19 Uhr werden am Sonntag die Damen des Gladbacher HTC spielen. Beim Bonner THV hängen die Trauben in der Regionalliga allerdings sehr hoch. "Bonn hat ganz klar den Bundesliga-Aufstieg als Ziel ausgegeben und scheint auch den besten Kader der Liga zu haben", sagt Trainer Achim Krauß, der seinen Mädels aber keine Defensiv-Taktik mit auf den Weg geben wird: "Gegen Bonn hat es immer enge Spiele gegeben. Ich gehe auch diesmal davon aus. Zudem liegt der psychologische Vorteil bei uns. Wir haben sechs Punkte auf dem Konto und keinen Druck, während Bonn unbedingt gewinnen muss." Im Vergleich zur Vorwoche werden Nina Starck, Anne Froneberg und Melissa Löh wieder ins Team zurückkehren, dafür droht wegen Knie-Problemen der Ausfall von Katja Plauk.

Quelle: RP
 
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