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Lokalsport
Ein Trio schätzt die Landesliga ein

Landesliga. Die Klub-Neulinge sehen für sich und ihre Klubs gute Saison-Perspektiven Von Kurt Theuerzeit

Wenn man die Neulinge in den drei heimischen Landesliga-Klubs befragt, dann sind sie sich in einer Hinsicht völlig einig: In den Mannschaften, denen sie nun angehören, ist die Stimmung großartig, Kameradschaft und Zusammenhalt könnten kaum besser sein. Marcel Lüft (1. FC), Michael Miodek (Odenkirchen) und Konstantine Jamarishvili (Jüchen) blicken optimistisch in die Fußball-Zukunft, die an diesem Wochenende beginnt.

Der FC darf mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger ASV Süchteln starten. Marcel Lüft (21), der vom SC Kapellen kommt, dort Oberliga-Erfahrung gesammelt hat und unter Wolfgang Brück (jetzt auch beim FC) trainierte, sieht dieser Partie optimistisch entgegen: "Der ASV hat starke Spieler, aber für uns sollten es schon drei Punkte werden." Wichtig ist für ihn, dass sich der FC als Team präsentieren wird, in dem jeder für den anderen kämpft. "Für mich ist das erste Ziel der Klassenerhalt. Wenn aber alles gut bei uns läuft, dann müsste noch mehr drin sein", ist sich der Defensivspieler sicher. Für ihn ist der TSV Meerbusch der erklärte Favorit in dieser Landesliga-Gruppe.

Veränderung hatte offensichtlich auch Michael Miodek (24) nötig, der in der vergangenen Saison noch eine wichtige Rolle beim Bezirksligisten Giesenkirchen spielte. Landesliga-Erfahrung hat der Elektronik-Student schon beim Rheydter SV und beim 1. FC Mönchengladbach gesammelt. Er dürfte sicherlich die Defensive der Odenkirchener weiter stabilisieren. "Ich will mir einen Stammplatz erarbeiten, dabei ist es mir egal, auf welcher Position ich dann spiele", sagt er recht selbstbewusst. Er fühlte sich direkt gut in der Mannschaft aufgenommen und hat den Eindruck gewonnen, dass mit diesem Team etwas zu erreichen ist: "Vom Können der Mannschaft her, müssten wir in der Spitze mitspielen können, wobei für mich Meerbusch der absolute Favorit ist", sagt Miodek.

Das Können muss Odenkirchen zuerst gegen Nievenheim unter Beweis stellen. Sicherlich keine leichte Aufgabe, aber Miodek glaubt: "Wenn wir so spielen, wie wir es können, dann werden wir auf jeden Fall nicht verlieren." Grund dafür ist für ihn das intensive Training während der Vorbereitung. "Trainer Kemal Kuc bringt uns einzeln weiter und damit auch unser Kollektiv", sagt Miodek überzeugt.

Odenkirchen verlassen hat Konstantine Jamarishvili (22), um sich dann schließlich mit einiger Verspätung dem VfL Jüchen anzuschließen. Um den Offensivspieler hatte sich besonders Klub-Mäzen Walter Muyres bemüht: "Ich bin froh, dass wir ihn für uns gewonnen haben und damit unser Offensivabteilung verstärken konnten."

Konstantine Jamarishvili ist nicht der einzige Zugang in Jüchen. Deshalb vermutet der Georgier auch, dass es einige Zeit dauern wird, bis die Mannschaft die gewünschte Leistungsstärke erreicht hat: "Die Vorbereitung ist gut gelaufen, die Motivation stimmt, und wir haben uns allmählich gesteigert. Ich bin sehr optimistisch, dass wir bald ein starkes Team haben werden, das aber auch noch Zeit benötigen könnte, um sich zusammenzufinden."

Allerdings will Jüchen auf jeden Fall eine Zittersaison wie zuletzt vermeiden. Da wird das erste Spiel gegen den 1. FC Viersen bereits von großer Bedeutung sein. "Das erste Spiel ist für alle nicht richtig einzuschätzen. Die Chancen sind groß, dass man durchaus eine Überraschung schaffen kann. Ein Punktgewinn wäre für unsere Motivation schon gut", sagt Jamarishvili.

Quelle: RP
 
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