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Lokalsport
Eine Endrunde mit fünf A-Kreisligisten

Mönchengladbach. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft: Oberligist FC und Landesligist Odenkirchen sind die Favoriten, aber Giesenkirchen könnte überraschen. Von Sascha Köppen

Das Duell Klein gegen Groß - das ist es, von dem nicht zuletzt die Endrunde der Hallenstadtmeisterschaft lebt, die heute in der Jahnhalle um 14 Uhr beginnt. Im Vorjahr schaffte Viktoria Rheydt als A-Ligist gegen den Rekordsieger 1. FC den großen Coup. Und diesmal sind es gleich fünf Mannschaften aus dem Kreisoberhaus, die den drei Großen den Titel wegschnappen wollen. Mindestens ein Team aus der A-Liga wird hier auch das Halbfinale erreichen - vielleicht auf dem Weg zu einer neuerlichen Überraschung.

Natürlich ist dem 1. FC als Oberligist zuzutrauen, der reichhaltigen Hallentitelsammlung bei der 33. Stadtmeisterschaft einen weiteren Triumph hinzuzufügen. Der Vorrunden-Auftritt verbreitete zwar noch nicht den ganz großen Glanz, gab aber ebenso wenig Anlass zum Zweifel. "Man muss nicht meinen, wir kämen hier an und besiegen jeden mit acht Toren Unterschied. Auch fast jeder Kreisligist hat fünf oder sechs gute Hallenspieler", sagte Trainer Stephan Houben nach dem ungefährdeten Gruppensieg.

Etwas weniger rund lief es beim Landesligisten Odenkirchen 05/07, der aber trotz einiger Abgänge durchaus noch Steigerungspotenzial besitzt. Das dritte Team, das im Ligabetrieb überregional spielt, ist der SV Lürrip, der sich in der vielleicht attraktivsten Vorrundengruppe gegen den Rheydter SV durchsetzte. Auch dem Bezirksligisten sagen viele noch Luft nach oben nach.

Doch das wird die fünf selbstbewussten Kreisligisten nicht schocken. Als Geheimfavorit gilt vielen der A-Liga-Herbstmeister DJK/VfL Giesenkirchen, der über einen ausgeglichen guten Hallenkader verfügt. Fußball-Chef Holger Drever hat hier das Motto ausgegeben, das Event mit viel Spaß anzugehen, was offenbar den Nerv der Spieler getroffen hat. Ein ebenso erklärter Hallenfan ist Mennraths Trainer Olaf vom Ende. Auch die Victoria hat in der Vorrunde den Eindruck hinterlassen, für jeden eine Gefahr werden zu können.

Den Fehler, die beiden Zwischenrunden-Qualifikanten Rheindahlen und Hardt zu unterschätzen, wird nach den Eindrücken vom Mittwoch ohnehin niemand machen. Die Rheindahlener zeigten sich abgeklärt und souverän, der SC hatte eine beeindruckende Mischung aus Kampf und Spielkultur, als es zum Schluss darauf ankam. Allerdings hat Rheindahlen mit dem 1. FC, Lürrip und Mennrath wohl die schwierigere Gruppe erwischt. Fünfter im Bunde ist der TuS Wickrath, der sich seine eigene Qualität nach Gruppe 6, die nicht allzu ansehnlich war, nicht schlecht reden lassen wollte. Gruppe B bietet auch dem TuS mit Hardt, Giesenkirchen und Odenkirchen durchaus Chancen.

Quelle: RP
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