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Lokalsport
Eine Prognose für die Endrunde scheint so schwer wie nie

Hallenfussball. In Gruppe A treffen die favorisierten Landesligisten früh aufeinander. In Gruppe B ist B-Ligist Türkiyemspor nahezu Geheimfavorit. Von Sascha Köppen

Nach sechs Wettkampftagen ist es heute wieder soweit. Mit der Endrunde findet die 35. Stadtmeisterschaft der Senioren um den Pokal der Rheinischen Post um 14 Uhr ihren Schlussakt. Selten hat es ein Turnier gegeben, das so viel zu bieten hatte: Tolle Tore, kuriose Platzverweise, auftrumpfende Außenseiter und einen Turnierausschluss. Für die Chancen in der Endrunde ist es nicht ganz unwichtig, wie die Auslosung für den Finaltag ausfällt. Deshalb betrachten wir in unserem Ausblick beide Gruppen für sich und wagen eine Prognose - auch wenn das so schwer zu sein scheint wie nie zuvor.

Gruppe A: Losfee Melanie Schönfeld-Wolf, die am Donnerstag als Schiedsrichterin mit Jonathan Becker die souveräne Spielleitung der Zwischenrunde verantwortete, wollte es so, dass sich mit der SpVg Odenkirchen und dem 1. FC die beiden Landesligisten und Top-Favoriten auf den Turniersieg bereits in der Gruppenphase begegnen. Seit die Überkreuz-Halbfinals vor einigen Jahren eingeführt wurden, heißt das ja nicht mehr, dass sie sich im Finale nicht wiedersehen könnten. Die Odenkirchener hinterließen mit nur zwei Gegentoren bisher den abgeklärtesten Eindruck, müssen mit ihrem Stil aber natürlich auch immer aufpassen, die Chancen auch zu nutzen. Der 1. FC trat in der Hinrunde mit einem sehr jungen Team an und wird daran mit Coach Benedict Weeks sicherlich auch nichts ändern. Auch hier ist der Titel möglich. Dazu kommt der SC Hardt, der als A-Ligist in der Vorrunde überzeugte und mit Thomas Coenen, der neun Treffer erzielte, einen starken Torjäger in der Halle hat. Und die Red Stars als B-Ligist dominierten am Donnerstag die Zwischenrunde trotz einer unglücklichen Roten Karte, unterschätzen wird den Außenseiter sicherlich niemand.

Gruppe B: Eine ganz große Chance bietet die Auslosung sicherlich einem weiteren B-Ligisten. Denn Türkiyemspor, das sich erstmals für eine Endrunde qualifizierte, nimmt in Gruppe B fast so etwas wie die Favoritenrolle ein. Wenn das für das Team von Trainer Frank Wachmeister keine Bürde wird, sollte das Halbfinale möglich sein. Das klassenhöchste Team der Gruppe ist Bezirksligist DJK/VfL Giesenkirchen, der sich nach der zweiten Chance durch den Ausschluss von Wickrathhahn am Donnerstag in der Zwischenrunde deutlich steigerte und nun sicherlich auch mitmischt, sollten noch ein paar Prozent herausgeholt werden. Ziemlich locker angehen werden die Aufgabe in Gruppe B wohl zwei A-Ligisten. Sollte der SC Rheindahlen die Leistung aus der Vorrunde wiederholen können, als Bezirksligist Mennrath distanziert wurde, könnte auch heute noch einmal etwas möglich sein. Fortuna hat mit Trainer Dony Karaca nach dem Ausschluss von Wickrathhahn statt der Zwischenrunde gleich den Endrunden-Einzug geschafft und so nun Kräfte gespart. Der Trainerfuchs wird sich sicherlich wieder etwas überlegt haben. Und wer kein Ticket bekommen hat, kann die Spiele auch bei FuPa.tv live verfolgen.

Quelle: RP
 
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