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Lokalsport
Elis peilt eine bessere Torquote und die ersten Saisonpunkte an

Handball. Nach sieben Spieltagen steht Borussia Mönchengladbach in der Regionalliga immer noch ohne jeden Punktgewinn am Tabellenende. Das ist ganz weit weg vom Anspruch und vom Selbstverständnis der Borussen. Am kommenden Samstag (19.30 Uhr, Jahnhalle) bietet sich dem Team von Coach Tobias Elis die nächste Chance, die Punktemisere zu beenden. Die Gladbacher erwarten die HSG Bergische Panther.

Der Kontrahent steht genau dort, wo sich die Borussen eigentlich sehen - in der oberen Tabellenhälfte. Die Panther belegen mit 9:5 Punkten den fünften Tabellenplatz. Im vorigen Meisterschaftsspiel überzeugten sie mit einem 34:19-Erfolg gegen den Bergischen HC II. Am vergangenen Wochenende sicherte sich die Mannschaft von Trainer Marcel Mutz darüber hinaus ganz souverän den Pokalsieg im Handballverband Niederrhein durch einen 29:19-Sieg gegen den TV Lobberich. Die Panther spielen damit im Deutschen Amateur-Pokalwettbewerb.

"Das wird nicht einfach", sagt Borussias Trainer vor dieser Herausforderung. Die Gäste bringen viele routinierte Akteure mit, einige verfügen auch über Erfahrung in höheren Spielklassen. Die Panther ziehen ihr Spiel aus einer sehr robusten und unangenehm zu bespielenden 6:0-Abwehr auf, die auch im Verbund sehr gut zusammenarbeitet. Die Borussen haben als Schlusslicht der Liga aber nur zwölf Gegentore mehr kassiert als die Panther, allerdings über 40 Tore weniger geschossen. Dieser Vergleich zeigt das zentrale Problem der Gladbacher auf.

"Wir müssen weiter auf unserer Deckungsleistung aufbauen. Da mache ich mir nicht so viele Sorgen. Unsere größte Hürde ist das Spiel nach vorne. Wir müssen es schaffen, deutlich mehr Tore zu werfen", sagt Elis. Unter der Woche testete das Team wieder einmal gegen den TV Korschenbroich, wie das gegen eine 6:0-Abwehr gelingen kann. Borussia verlor mit zwei Toren Unterschied. "Mir war es wichtig, dass wir Spielsysteme austesten und sich alle Spieler präsentieren konnten", sagt Elis. Alle Spieler sind demnach fit für die Aufgabe gegen die Panther.

"Wir müssen die Blockade lösen. Die Stimmung ist gut. Es ist ja nicht so, dass wir in den bisherigen Spielen nicht mithalten konnten. Wir müssen nur kaltschnäuziger werden und uns belohnen", sagt Vorstandsmitglied Bodo Grewe. Er ist sicher, dass sich der Erfolg irgendwann einstellen wird. "Wir werden auf keinen Fall absteigen", sagt Grewe.

Elis möchte den ersten Erfolg am liebsten am Samstag einfahren: "Wir brauchen dringend Punkte, und mir es auch egal, wie wir das schaffen. Hauptsache wir haben am Ende mindestens ein Tor mehr als die Panther geworfen."

Quelle: RP
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