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Lokalsport
Erst lange gearbeitet, dann gespielt beim 4:0

Fußball-Landesliga. Der 1. FC Mönchengladbach kämpfte sich ins Spiel und sicherte sich spät einen wichtigen Sieg. Von Kurt Theuerzeit

Zuletzt bewies der FC, dass er in der Lage ist, Partien mit herausragenden spielerischen Mitteln zu entscheiden. Gegen die stark abstiegsbedrohten Rather war zunächst keine hohe Spielkunst, sondern Arbeit und Kampfgeist gefordert. Auch das hat die junge Truppe inzwischen gelernt und zerlegte dann nach einer Stunde den Gegner mit fußballerischen Mitteln. Der 4:0-Sieg dürfte der entscheidende Schritt zum Klassenerhalt gewesen sein.

Rath machte von der ersten Minute an deutlich, dass man diese Partie unbedingt für sich entscheiden wollte. Das Aufbauspiel der Gastgeber wurde frühzeitig gestört. Dazu gehörte auch ein verstärkter körperlicher Einsatz.

Aber der FC ließ sich nicht wie so oft in der Hinrunde den Schneid abkaufen und setzte sich in den Zweikämpfen immer häufiger erfolgreich zu Wehr. Allerdings litt darunter zunächst das Kombinationsspiel, so dass Chancen für den FC Mangelware blieben.

Allerdings kam den Platzherren dann fast nach einer halben Stunde der Zufall ein wenig zu Hilfe. Ben Venhaus flankte den Ball flach in den Rather Strafraum, wo sich weder Freund noch Feind um den Ball kümmerten. Der lag dann plötzlich zur 1:0-Führung der Gastgeber im Netz.

Die Führung brachte umgehend mehr Ruhe in das Spiel des FC, der nun allmählich die Partie in den Griff bekam. Immer häufiger konnte man Rath in Verlegenheit bringen. Doch auch die Gäste, die nicht aufgaben, hatten zwei Chancen, verfehlten aber zweimal das Tor, in dem Marvin Spinnrath einen sehr sicheren und souveränen Endruck hinterließ.

Es wurde allmählich auf dem Platz ein wenig ungemütlich, weil Rather Fans durch ständige laute Zwischenrufe für zusätzliche Hektik sorgten. Die Gangart der Gäste wurde ein wenig rauer, aber von alledem ließ sich der FC nicht von seiner Linie abbringen.

Immer häufiger setzten sie sich mit gekonntem Spiel durch, immer häufiger ergaben sich klare Chancen. Nach einer Stunde traf Hayato Yakumara nur den Pfosten, doch zwei Minuten später gab Sven van Beuningen uneigennützig die Vorlage zu Marcel Pohls 2:0. Hayato Yakumaru traf dann nach einer Ecke von Semih Cakir mit einem Kopfball zum 3:0, und der gerade eingewechselte Luka Stiels erzielte in der Schlussminute noch das 4:0.

1. FC: Spinnrath - Lekaj, Anyomi, Renner, Schatschneider - Bance, Cakir, Venhaus (62., Bäger), Yakumaru - v. Beuningen (89., Stiels), Pohl (77., Nwafor). Tore: 1:0 Venhaus (26.), 2:0 Pohl (62.), 3:0 Yakumura (64.), 4:0 Stiels (90.).. Gelb/Rote Karte: Wesselen (90.). Zuschauer: 100.

Quelle: RP
 
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