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FC: Risikospiel im Grenzlandstadion

Lokalsport: FC: Risikospiel im Grenzlandstadion
So geht's im Grenzlandstadion: Im Pokalspiel gegen Rot-Weiss Essen 2011 erzielte Nico Königs mit einem herrlichen Freistoßtreffer die Führung der FC, der sich trotz der 1:3-Niederlage gut verkaufte. Das will der Oberliga-Aufsteiger nun auch morgen gegen Wuppertal hinkriegen - aber möglichst mit einem besseren Resultat FOTO: titz
Fussball. Der Oberliga-Aufsteiger zieht für das Spiel gegen den Wuppertaler SV aus dem Westend ins große Rheydter Stadion um. Die Sicherheitsauflagen für die Partie machen es nötig. Es werden 800 Fans aus dem Bergischen erwartet. Von Kurt Theuerzeit

Sieben Jahre hat es in Rheydt kein Oberligaspiel mehr gegeben. 2008 siegten die Borussen Amateure 5:0 gegen den VfB Speldorf und stiegen in die Regionalliga auf. Am Sonntag wird im Grenzlandstadion wieder Oberliga-Fußball geboten, wenn der 1. FC Mönchengladbach gegen den Wuppertaler SV antritt.

Nicht zum ersten Mal weicht der FC ins Grenzlandstadion aus. Nötig war das schon in der Saison 2011/2012 im Niederrheinpokal gegen Rot-Weiss Essen. Die Partie musste ins Grenzlandstadion verlegt werden, weil der Fußballverband Niederrhein und die Polizei diese Partie als Risikospiel eingestuft hatten. Dieses Spiel verlief indes harmonisch, es gab keine Zwischenfälle.

Die Spiele gegen Wuppertal werden inzwischen auch als Risikospiele eingestuft, so dass der FC morgen wieder ins Grenzlandstadion ausweicht. "Wir wollen alles dafür tun, dass dieses Spiel ebenso glatt über die Bühne geht wie das Spiel gegen Essen. Dafür bietet das Grenzlandstadion die besten Voraussetzungen. Unsere Anlage wäre dafür nicht geeignet", sagt FC-Vorsitzender Uwe Röhrhoff, der auch in den vergangenen Wochen als Sicherheitsbeauftragter des FC fungierte.

Kamen 1990 zum Spiel zwischen dem Rheydter SV und Wuppertal 15 000 Zuschauer ins RSV-Stadion, schaltete sich der WDR-Rundfunk live ein und im Fernsehen waren sogar Ausschnitte von dieser Partie zu sehen, wird es Sonntag alles überschaubarer sein. "Die Polizei geht davon aus, dass 800 Fans aus Wuppertal anreisen werden und insgesamt mit 1200 Zuschauern gerechnet wird", sagt Uwe Röhrhoff.

Die Wuppertaler Fans werden von zehn Ordnern des Vereins nach Gladbach begleitet. Bei der Ankunft stellt der FC in Zusammenarbeit mit der NEW Busse zur Verfügung, die die Gäste direkt zum Grenzlandstadion, Eingang Breite Straße, bringen. Im Stadion werden die Wuppertaler gegenüber der Tribüne ihre Plätze einnehmen können.

40 Ordnern muss der FC abstellen. Dabei hilft Borussias Ordnungsdienst teilweise aus, den größten Teil stellt die FC-Reserve, die deshalb in Neuwerk schon um 10.45 Uhr zum Meisterschaftsspiel antritt. Dazu wird die Polizei ihre Präsenz erhöhen, und auch die Feuerwehr wird einsatzbereit sein. Lob erhält der FC von Reinhold Dohmen, dem Sicherheitsbeauftragten des Fußballverbands Niederrhein. "Ich mache das seit zwei Jahren, seitdem der Wuppertaler SV in der Oberliga spielt. Eine solch gute Vorbereitung habe ich bisher noch nicht erlebt. Da kann sich manch gestandener Oberligist eine Scheibe von abschneiden", sagt er.

Quelle: RP
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