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Lokalsport
Fette Beute für Jochen Holzschuh

Trabrennen. Der Dülkener verbucht gleich drei Siege auf der Gladbacher Trabrennbahn.

In nur vier Rennen hatte der Mönchengladbacher Rennverein nicht weniger als 18.000 Euro Preisgeld versprochen - das lockte Pferde und Fahrer an das Oval an der Niers, auf dem die Zuschauer voll besetzte und überaus spannende Wettkämpfe zu sehen bekamen. Einfach zu entschlüsseln waren die Prüfungen dabei nicht unbedingt, doch wer sich an die drei Formfahrer Jochen Holzschuh, Victor Gentz und Michael Nimczyk hielt, war in allen Rennen gut beraten.

Vor allem der aus Dülmen anreisende Holzschuh, der mit vier Siegen in Gladbach furios in die Saison 2016 gestartet war, ließ seinen Anhang nicht im Stich. Mit Karibik Express - einem 106:10-Außenseiter trotz eines frischen Sieges an der Niers - startete Holzschuh perfekt in den Kurzrenntag, als er Gregor Baumeisters eigenwilligen, aber laufstarken Wallach im Schlussbogen punktgenau in die Entscheidung warf, um am Ende mit einem "Hals" zu gewinnen. Große Freude beim Besitzer, der mit Stolz auf seinen dreifachen Erfolg innerhalb weniger Wochen hinwies und dem Trainer ein dickes Lob zuwarf.

Mit der Französin Bella du Rezidal machte es Holzschuh weniger spannend. Einmal in Front war die Stute nicht mehr zu stoppen, und wieder war man als Holzschuh-Fan für 77:10 auf Sieg gut bedient. Auch der Ehrenplatz mit Außenseiterin Gotika dürfte dem gebürtigen Schwaben zufrieden gestellt haben. Gegen den Top-Favoriten Enzo Newport mit Goldhelm Nimczyk war auch zum dritten Mal in Folge kein Kraut gewachsen. Siegchancen rechnete sich der Champion auch zum Abschluss mit der noch sechs Tage zuvor erfolgreichen Halliwell zum Abschluss aus. Der für einen Erfolg überfällige Psacal SAS wurde von Steuermann Gentz jedoch perfekt um den Kurs gebracht und setzte sich nach packendem Endkampf knapp durch. Anhänger des Hengstes staunten über die Siegquote von 95:10, wurde der Schützling aus der Besitzergemeinschaft Korb/Nagel auf der Rennbahn doch als klarer Siegkanditat angekündigt. Hoffentlich ähnlich viel zu verdienen gibt es für alle Wettfreunde am 21. Februar, wenn der nächste Renntag ansteht.

(ikm)
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