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Lokalsport
Geistenbeck gewinnt spannendes Derby

Handball-Verbandsliga. Erst in der Schlussphase kann sich der Verbandsligist gegen die TS Lürrip vorentscheidend absetzen. Von Wiltrud Wolters

Die Handballer des TV Geistenbeck haben sich in einem spannenden Lokalderby gegen die TS Lürrip 28:26 (14:13) durchgesetzt. Die Mannschaft von Thomas Laßeur bleibt damit als Siebter im Rennen um einen Aufstiegsplatz. "Konstanz ist anders, aber wir mischen immer noch oben mit. Das war ein guter Spieltag für uns, denn ein Derbysieg ist immer etwas Besonderes", sagte Laßeur. Die TS Lürrip belegt derweil den zehnten Platz.

Beide Mannschaften lieferten sich bis zum 8:8 eine ausgeglichene Partie. Danach setzten sich die Gastgeber auf 14:9 ab, büßten diesen Vorsprung jedoch postwendend wieder ein. Die Lürriper verkürzten auf 13:14. Auch in der zweiten Hälfte blieben die Gäste, die auf Routinier Stefan Brotzki (Bänderriss) sowie Julian Krücken und Sven Krings verzichten mussten, dran. Sie schafften es trotz der Manndeckung gegen Simon Hinzen immer wieder, über Robert Bosnjak, Andreas Heitzer oder Fabian Reich zum Erfolg zu kommen und stifteten mit ihren vier Linkshändern das eine oder andere Mal Verwirrung. Geistenbeck gelang erst nach dem 23:22 mit den Toren zum 26:22 eine kleine Vorentscheidung. Laßeur bescheinigte vor allem seinen Außenspielern Philipp Schütte, Jens Hermanns, Yannic Schiffer und Manuel Bremges eine gute Partie. Sie hätten den Unterschied gemacht, meinte der TVG-Coach. Bei den Lürripern überzeugte Torhüter Carsten Hesse.

Die Geistenbecker Tore warfen Hüpperling (6), Schütte (5), Hermanns (4), Heynen (3), Bautz (3), Schiffer (3), Reiling (3) und Bremges. Für die Lürriper waren unter anderem Bosnjak (7), Heitzer (5), Reich (4) und Hinzen (3) erfolgreich.

Der TV Korschenbroich II erreichte derweil beim Tabellenvierten in Wesel ein 24:24. "Wir haben den Sieg aus der Hand gegeben", monierte Trainer Ronny Rogawska. Seine Mannschaft führte zehn Minuten vor dem Ende 22:17. In der Schlussphase vergab der TVK eine Reihe von Großchancen und kassierte einige Zeitstrafen, so dass die Gastgeber in Überzahl noch ausgleichen konnten. Die meisten Tore erzielten Noah Florenz (9) und Florian Steffens (6).

Quelle: RP
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