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Lokalsport
Geistenbeck ist gewiss auch kein Kanonenfutter

Mönchengladbach. Die Germania ist der einzige B-Ligist in der Stadtmeisterschafts-Endrunde. Favoriten sind Giesenkirchen und Mennrath. Von Sascha Köppen

Da sich einige Favoriten bei der 34. Auflage der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft bereits früh verabschiedet haben, ist die Konstellation für die Endrunde heute, 14 Uhr, Jahnhalle, speziell. Ein Landesligist, zwei Bezirksligisten, vier A-Ligisten und ein B-Ligist bewerben sich um den Titel. Wir geben eine Prognose ab, wie die Chancen stehen.

Die Top-Favoriten Bereits im Vorjahr war die DJK/VfL Giesenkirchen bis ins Endspiel gekommen. Finalgegner 1. FC schied gleich zu Turnierbeginn in Gruppe 1 aus, der Weg scheint eigentlich frei. Allerdings hat das Bezirksliga-Team von Trainer Daniel Saleh mit den Gruppengegnern Odenkirchen, Rheydter SV und SC Hardt alles andere als Losglück gehabt. Dennoch haben die Giesenkirchener in der Gruppe die Favoritenrolle zu tragen. Der andere Klub, den viele Fans auf der Rechnung haben, ist Victoria Mennrath. In Gruppe 2 sollte der A-Liga-Zweite mit Meer, dem Polizei SV und Geistenbeck klarer Favorit sein, hat nicht zuletzt mit dem neu verpflichteten David Platen, wie auch Giesenkirchen mit Peter Dreßen, einen Torhüter der Extraklasse.

Der erweiterte Favoritenkreis Das Finale der beiden Favoriten sollte am ehesten Landesligist Odenkirchen verhindern können. Hier beeindruckte in der Vorrunde, dass der Abgang des nicht nur in der Halle wichtigen Ferdi Berberoglu durch ein Konzept beinharter Disziplin kompensiert wurde, das Trainerfuchs Kemal Kuc dem Team auferlegt hat. Es ist schwierig, gegen Odenkirchen Tore zu erzielen - das könnte ein Pluspunkt sein. Der Rheydter SV mischt als A-Ligist in dieser Gruppe jedoch auch noch mit, und so könnte das vierte Gruppenspiel gegen Odenkirchen erst einmal darüber entscheiden, wer von beiden überhaupt ins Halbfinale kommt.

Die Teams, die nur gewinnen können Die Auslosung bringt mit sich, dass der SC Hardt als A-Ligist in Gruppe A einen ganz schweren Stand haben dürfte, mit gleich drei Teams, die den Titel holen könnten. Vielleicht hilft aber der Mut der Verzweiflung. In Gruppe B hingegen könnte sich ein echter Dreikampf entwickeln, wer mit den Mennrathern ins Halbfinale einzieht. Der Polizei SV als A-Ligist war in der Zwischenrunde deutlich stärker als in der Vorrunde, könnte also die besten Karten haben. Seine Chance suchen wird aber sicher auch Bezirksligist Blau-Weiß Meer mit dem neuen Trainer Neki Loga, der in der Vorrunde auch überzeugender auftrat als von vielen erwartet. B-Ligist Germania Geistenbeck hat am wenigsten zu verlieren. Kein Team dürfte weniger Druck verspüren, und wer in der Gruppe Holt und den SV Lürrip besiegt und hinter sich lässt, ist gewiss auch kein Kanonenfutter.

Hinweis Wer keine Karte für die Endrunde mehr bekommen hat, der kann alle Spiele live bei FuPa.tv im Internet verfolgen.

Quelle: RP
 
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