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Handball
Geistenbeck punktet gegen die Ungewissheit

An den Ostertagen kann sich der TV Geistenbeck in Ruhe auf Eiersuche begeben. Zwar steht am kommenden Wochenende das Pokalspiel gegen die Turnerschaft Lürrip an, doch wichtiger ist die Liga. Der Abstiegskampf. Von Andreas Gruhn

Die Ungewissheit, die immer mehr der Sicherheit des Klassenverbleibs weicht. Dafür sammelte der TVG durch das 29:22 (15:10) gegen Neukirchen wichtige Punkte. "Aber die anderen haben nachgelegt", ärgerte sich Trainer Thomas Lasseur.

Dennoch sprechen die Fakten für Geistenbeck. Die Mannschaft kletterte auf Platz acht – die beste Platzierung der Saison. Die verdiente sich Geistenbeck durch einen engagierten Auftritt, dem eine 5:0- und später eine 12:9-Führung entsprang. Nach dem Seitenwechsel probierte es Neukirchen mit offener Manndeckung – genau das falsche Mittel gegen die jungen und flinken Geistenbecker, die diese Einladung dankend annahmen. Überragender Akteur war Jens Hermanns mit zehn Toren.

Die SG Wickrath-Beckrath holte beim 22:22 (10:9) gegen Adler Königshof II einen Punkt und verhinderte damit, dass das Schlusslicht vor Ostern auch rein rechnerisch als Absteiger feststeht. In letzter Sekunde traf Markus Odenkirchen (6) per Siebenmeter zum Ausgleich. Bester Wickrather war Torwart Rolf Weymans. In der Schlusphase gab es noch zwei Rote Karten, eine davon für Timo Baus (SG). Der TV 1848 gewann beim Turnklub Krefeld 29:23 (15:10). Die "18er" führten 60 Minuten und kamen zum souveränen Sieg. Bester Gladbacher war Torwart Christoph Hentzschel, der fast 50 Prozent der Würfe parierte.

An der Spitze tat sich wenig. Sowohl Tabellenführer Lürrip als auch Verfolger TVK II punkteten. Lürrip kam in Grefrath zu einem 32:21 (16:12)-Sieg. Aus guter Deckung kam die Turnerschaft zum nie gefährdeten Sieg. Stefan Brotzki traf acht Mal, Stefan Veldboer und Christian Leyendeckers je sechs Mal. Mehr Probleme hatte Korschenbroich II beim 33:30 (17:13) gegen den HSV Rheydt. Korschenbroich lag schon 22:15 vorne, doch der HSV kämpfte weiter und nutzte taktische Undiszipliniertheiten des TVK aus. Selbst in Unterzahl trafen die Rheydter zwei Mal. Beim 28:30 ließ der HSV jedoch die große Chance zum Anschlusstreffer aus. "Das Team hat Charakter gezeigt", sagte HSV-Trainer Christian Herzfeld. TVK-Spielertrainer Bodo Leckelt (8) war weniger zufrieden. Die meisten Tore warfen Marc Lohde (10/2) sowie der frühere Korschenbroicher und heutige Rheydter Stefan Zimmermann (10/4).

Quelle: RP
 
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