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Lokalsport
Geistenbeck wahrt Aufstiegschance

Handball-Verbandsliga. Lürrip schlägt Kaldenkirchen und leistet dem TVG damit Schützenhilfe. Von Wiltrud Wolters

Der TV Geistenbeck bleibt nach dem 24:21 bei der HSG Mülheim im Rennen um die Aufstiegsplätze in die Oberliga. Dazu muss die Mannschaft von Thomas Laßeur im Endklassement mindestens Fünfter werden, denn nachdem in den oberen Klassen die Entscheidungen gefallen sind, werden die ersten fünf Teams der Verbandsliga aufsteigen. Aktuell belegt Geistenbeck einen Punkt hinter Wesel den sechsten Platz. "Wir haben zwei Endspiele und alles in der eigenen Hand", sagte Laßeur.

In Mülheim begannen die Geistenbecker furios. Nach wenigen Minuten führte das Team, angefeuert von den vielen TVG-Fans, 8:1. "Wir haben fast alles richtig gemacht", sagte Laßeur. Danach ging allerdings nichts mehr. Mülheim glich zum 8:8 aus und ging sogar 10:9 in Führung. In der zweiten Hälfte bekam Geistenbeck nach einer Umstellung in der Abwehr das Spiel wieder in den Griff. Vom 13:13 setzten sie sich auf 16:13 und 21:16 ab. Aus der Mannschaft stach Kapitän Felix Schumacher (4) heraus. Trotz einer Zerrung biss er auf die Zähne und zeigte vorbildlichen Einsatz.

Die TS Lürrip leistete dem TVG durch das 31:30 gegen den TSV Kaldenkirchen, einem Konkurrenten um den Aufstieg, Schützenhilfe. In der ersten Hälfte lieferten sich beide Teams einen Schlagabtausch, in dem die Gastgeber in der Regel vorlegten. Die Taktik, den Gegner mit wechselnden Systemen in der Abwehr immer wieder vor Herausforderungen zu stellen, ging auf. Nach dem Wechsel blieb die Partie spannend. Kurz vor Schluss führten die Gäste 28:26. Christian Leyendeckers, der zum TSV wechselt, trug mit abgefangenen Gegenstoßversuchen dazu bei, dass Lürrip das Blatt noch wenden konnte. "Wir haben kämpferisch alles gegeben", sagte der starke Torhüter Carsten Hesse. Die meisten Tore warfen Bosnjak (7), Krücken (5), Leyendeckers (4) und Hinzen (4).

Der TV Korschenbroich II lieferte dem Tabellenzweiten SV Neukirchen ein starkes Spiel. Erst in der Schlussphase musste sich der TVK, der zwischenzeitlich sogar führte, 24:26 geschlagen geben. Nachdem Korschenbroich zwei Siebenmeter vergeben hatte, sicherten die Gastgeber den knappen Sieg.

Quelle: RP
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