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Lokalsport
GHTC macht Schritt in die richtige Richtung

Hockey. Der Zweitligist gewinnt 6:3 und verkürzt den Rückstand auf die Tabellenspitze um zwei Punkte. Von Tobias Knüfermann

Der Gladbacher HTC hat in der Zweiten Bundesliga der Herren wieder etwas mehr Hoffnung auf die anvisierte Rückkehr in die Erste Liga. Dafür waren am Samstag zwei Ergebnisse verantwortlich. Zum einen setzte sich der GHTC selber im Auswärtsspiel beim THC Bergisch Gladbach mit 6:3 (3:1) durch, zum anderen freute man sich im Gladbacher Lager über das überraschende 3:3 von Spitzenreiter Blau-Weiß Köln gegen den Oberhausener THC, wodurch sich der Rückstand des GHTC auf die Tabellenspitze um zwei Punkte vermindert hat. Trainer Marcus Reifenberg wollte nach Spielschluss aber gar nicht groß über die anderen Teams sprechen, sondern hatte vor allem die Leistung seiner Mannschaft im Blick: "Wir haben einen deutlichen Schritt in die richtige Richtung gemacht und uns im Vergleich zum schwachen Köln-Wochenende vor Weihnachten gesteigert."

In Bergisch Gladbach dauerte es vor mehr als 300 Zuschauern seine Zeit, ehe erstmals Bewegung auf die Anzeigetafel kam. Zunächst Paul Tenckhoff (16. Minute) mit seinem zehnten Saisontor und zweimal Elias Trueson (20./30.) sorgten für einen 3:1-Pausenstand, der hochverdient war, wie Reifenberg fand: "Wie im Hinspiel hatten wir unglaublich viele Torchancen, aus denen wir aber einfach zu wenig machen."

Auch nach dem Seitenwechsel gab es in der Stadionhalle das gleiche Bild. Während der GHTC immer wieder nach vorne unterwegs war, aber etliche Chancen liegenließ, beließ es der THC bei seiner Defensiv-Taktik und hatte damit kurzzeitig mit den zwischenzeitlichen Anschlusstoren zum 2:3 und 2:4 Erfolg. Doch David Franco (48.) und erneut Tenckhoff (53.) hatten auf Gladbacher Seite jeweils eine Antwort parat und führten das Reifenberg-Team endgültig zurück auf die Siegerstraße.

Dass der lange verletzte Tillmann Pohl mit dem sechsten Treffer drei Minuten vor Schluss den Deckel draufsetze, war nicht mehr spielentscheidend, aber dennoch von Wichtigkeit. "Es ist schön, dass Tillmann endlich wieder spielen konnte. Er hat sich gut eingefügt und hatte nur wenig Ballverluste", sagte Reifenberg, der aber trotz des dritten Saisonsieges mit der Chancenauswertung haderte: "Wir müssen im Abschluss einfach besser und effizienter werden. Vorne im Kreis haben wir noch einige Baustellen, an denen wir arbeiten müssen. Defensiv standen wir gut und haben nur ganz wenig Situationen zugelassen. Neben den Toren des Gegners habe ich nur noch eine andere klare Torchance gesehen", sagte der Trainer.

Quelle: RP
 
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