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Lokalsport
GHTC-Rumpfteam überzeugt trotz 1:3 bei Klipper Hamburg

Hockey. Am Ende war die personelle Not noch größer als eh schon befürchtet. Da Johannes Sonntag als sechste Stammkraft kurzfristig auch noch ausgefallen war, trat der Gladbacher HTC zum Zweitligaspiel beim Topteam Klipper Hamburg mit nur zwei Auswechselspielern an. Und da war Torwart Lars Link, der zum Feldspieler umfunktioniert wurde, schon mitgerechnet. Somit war die 1:3 (1:1)-Niederlage beim Tabellenführer schon als Erfolg zu werten - wobei letztlich für den Außenseiter sogar mehr drin war. Von Thomas Grulke

"Im Vorfeld hätten wir ein 1:3 sofort unterschrieben, so aber ist das Ergebnis aber ärgerlich", sagte GHTC-Trainer Philipp Heymanns, den zwei Schiedsrichterentscheidungen sauer aufgestoßen waren. Zum einen verwehrten die Unparteiischen seinem Team eine Strafecke, zum anderen gaben sie einen umstrittenen Siebenmeter, den Klipper 15 Minuten vor dem Spielende zur letztlich entscheidenden 2:1-Führung nutzte. "Ohne den Siebenmeter hätten wir vielleicht etwas mitgenommen, denn wir haben gut verteidigt und leidenschaftlich gekämpft, so dass es Klipper sehr schwer hatte, seine Angriffe auszuspielen. Unser Plan ist aufgegangen", sagte Heymanns.

Angesichts der dünnen Personaldecke und der sommerlichen Temperaturen richtete Gladbach seinen Fokus auf die Defensive, kam aber trotzdem nach der Hamburger Führung durch eine von Florian Jansen verwandelte Strafecke zum 1:1. Zum Punkt reichte es trotz einer überzeugenden Leistung aber nicht. "Kompliment an die Mannschaft, sie hat eine tolle Einstellung an den Tag gelegt", lobte Heymanns.

Voll des Lobes war auch GHTC-Damentrainer Achim Krauß, dessen Team gegen den Regionalliga-Zweiten Crefelder HTC daheim 2:2 (0:1) spielte. "Mich freut vor allem, dass dieser Punkt auch absolut verdient ist. Beide Mannschaften hatten ihre Möglichkeiten, um das Spiel für sich zu entscheiden, somit geht das Ergebnis so in Ordnung. Meine Mannschaft hat über 70 Minuten super engagiert gespielt", sagte Krauß. Der GHTC war unglücklich mit dem Halbzeitpfiff durch eine Strafecke in Rückstand geraten, kam aber bärenstark aus der Kabine und erzielte durch Silke Ungricht den Ausgleich. Krefeld, das in Bestbesetzung antrat, ging nochmals in Führung, doch Gladbach zeigte wie schon in der Vorwoche in Essen eine tolle Moral und wurde in letzter Minute durch Lena Fronebergs Ausgleich belohnt.

Quelle: RP
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