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GHTC siegt und spielt um den Titel

Lokalsport: GHTC siegt und spielt um den Titel
Starker Auftritt: Der Ungar Marton Fucsovics steuert bei seinem Saisondebüt für den GHTC zwei Siege zum 6:0 gegen Blau-Weiß Krefeld bei. FOTO: Henrik Schmidt
Tennis. Mit dem 6:0-Erfolg im Derby gegen den HTC Blau-Weiß Krefeld hat der Tennis-Bundesligist nur einen Punkt Rückstand auf Spitzenreiter Aachen, der zum Saisonfinale am kommenden Sonntag bei den Gladbachern zu Gast ist. Von Thomas Grulke

Marton Fucsovics machte es spannend. Drei Matchbälle hatte der Ungar bereits vergeben, seine Vorhandbälle waren dabei entweder im Netz oder seitlich im Aus gelandet. Im vierten Versuch jedoch klappte es. Mit einem starken Aufschlag machte der 24-Jährige den 7:6, 6:3-Sieg gegen den Spanier Inigo Cervantes perfekt - womit dem Gladbacher HTC im Derby gegen den HTC Blau-Weiß Krefeld auch der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen war. Fucsovics sorgte im vierten Einzel für das 4:0, am Ende gewann der GHTC sein Heimspiel vor 940 Zuschauern gar 6:0 und schob sich damit auf den zweiten Tabellenrang hinter Spitzenreiter Aachen, der kommenden Sonntag zum Saisonabschluss nach Gladbach kommt.

"Jetzt haben wir unser Endspiel um die Meisterschaft", sagte GHTC-Teamchef Henrik Schmidt. "Heute ist alles wieder positiv für uns gelaufen. Wir hatten nicht erwartet, dass wir die Partien so deutlich gewinnen." Das galt vor allem für die erste Einzelrunde, in der Daniel Altmaier (6:3, 6:2 gegen den Spanier Pablo Galdon) und Aleksandr Nedovyesov (6:1, 6:2 gegen den Spanier Oriol Roca-Batalla) für ein schnelles 2:0 sorgten. Gladbachs Geburtstagskind bescherte schließlich dem Gastgeber den dritten Punkt. Daniel Gimeno-Traver, der gestern seinen 31. Geburtstag feierte, bezwang den Italiener Federico Gaio 6:4, 6:4. Nur Sekundenbruchteile, bevor der Spanier seinen ersten Matchball verwandelte, hatte Fucsovics in der Partie an Position eins den ersten Durchgang für sich entschieden. Zwar gewann der Ungar erst im Tiebreak 7:3, hatte sich den Gewinn des Satzes aber zuvor redlich verdient.

Mit seinem druckvollen Spiel und einer guten Länge in den Grundschlägen hielt Fucsovics seinen Konkurrenten in Schach und erarbeitete sich selbst bei Cervantes' Aufschlagsspielen einige Breakchancen, die er jedoch nicht nutzen konnte. "Es war sehr wichtig, dass ich den ersten Satz gewinnen konnte. Entscheidend war zudem, dass ich gut serviert habe, Cervantes konnte mir kein einziges Mal den Aufschlag abnehmen", sagte Fucsovics, dem im zweiten Satz das letztlich entscheidende Break zum 4:2 gelang.

"Ich bin sehr glücklich, Teil dieses Teams zu sein. Und es ist immer toll, vor dieser Kulisse zu spielen", sagte der 24-Jährige, der erst am vorletzten Spieltag zu seinem Saisondebüt kam. Das indes hätte erfolgreicher nicht laufen können. Denn nach seinem Einzelerfolg gewann er auch im Doppel an der Seite Nedovyesovs - 10:6 im Match-Tiebreak. Das andere Doppel entschieden Altmaier und Tim Sandkaulen in zwei Sätzen für sich. Somit kommt es in einer Woche zum erhofften Endspiel um den Titel gegen den TK Kurhaus Lambertz Aachen. Das will sich Fucsovics nicht entgehen lassen. "Wir haben eine große Chance, da will ich auf jeden Fall dabei sein."

Quelle: RP
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