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Lokalsport
GHTC-Stürmer Tenckhoff schießt seinen Ex-Verein ab

Hockey. Zweites Spiel, zweiter Sieg. Die Herren des Gladbacher HTC haben einen gelungenen Start in die Zweite Bundesliga hingelegt und liegen gleichauf mit Blau-Weiß Köln an der Tabellenspitze. Beim DSD Düsseldorf gewann der GHTC deutlich 9:2 (5:2). Fast wäre die Partie dem einsetzenden Schneechaos zum Opfer gefallen, doch Schiedsrichter und beide Mannschaften einigten sich darauf, die Partie 30 Minuten später beginnen zu lassen.

Als es losging, wirkten die Gladbacher zunächst noch nicht zielstrebig und lagen 0:2 zurück. GHTC-Trainer Marcus Reifenberg wollte das aber nicht auf die lange Anreise schieben: "Obwohl einige Jungs über anderthalb Stunden Anfahrt hatten, sind wir eigentlich gut ins Spiel gekommen. Die Gegentore waren vom DSD gut ausgespielt." Der zweite Treffer des Aufsteigers wirkte wie eine Weckruf für die GHTC-Herren. Bis zur Pause und innerhalb von zehn Minuten trafen die Gladbacher fünf Mal.

Auch in Halbzeit zwei gab es fortan nur noch eine Richtung: auf das Düsseldorfer Tor. Vier weitere Treffer sorgten für einen, auch in der Höhe, verdienten Auswärtssieg. Reifenberg hatte deshalb eine gute Grundstimmung: "Im Vergleich zur Vorwoche waren wir deutlich besser und cleverer", sagte er. Bester Torschütze gegen seinen alten Verein war gestern Paul Tenckhoff mit fünf Toren. Vom Trainer gab es dafür ein Sonderlob: "Das Duell gegen seinen alten Verein hat ihn offenbar besonders motiviert. Er hat im Sturm richtig viel gearbeitet." Dazu trafen noch Robin Kremers und David Ascenso Franco doppelt. Und das, obwohl der Portugiese Franco erst drei Minuten vor Anpfiff in der Halle eingetroffen war.

Die Damen des GHTC haben unterdessen in der Regionalliga für eine riesengroße Überraschung gesorgt. In eigener Halle setzten sie sich 8:1 (2:1) gegen ETuF Essen durch. Gegen den Aufstiegsaspiranten lieferten die Gladbacherinnen eine überragende Leistung und machten ihren Trainer Achim Krauß stolz: "Das war das Stärkste, was ich seit langem gesehen habe. Die Mädels waren wahnsinnig gut, haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Von Minute zu Minute hat man immer mehr gemerkt, wie viel Spaß die Mädels hatten." Für die Tore sorgten Silke Ungricht, Laura Kandt (je 3), Judith Helmgens und Katja Plauk.

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