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Giesenkirchen ist bereit für die Bezirksliga

Lokalsport: Giesenkirchen ist bereit für die Bezirksliga
Zwei Männer, ein Ziel: Trainer Daniel Saleh (l.) und Vorsitzender Holger Drever wollen mit Giesenkirchen zurück in die Bezirksliga. FOTO: Horst Höckendorf
Fussball. Auf dem Platz und in Sachen Infrastruktur arbeitet man beim A-Ligist zielstrebig in Richtung Aufstieg. Von Horst Höckendorf

Stillstand bedeutet Rückschritt. Und von beidem ist beim VfL/DjK Giesenkirchen derzeit nichts zu sehen. Nicht nur auf dem Spielfeld glänzt der Klub, auch im Umfeld herrscht durch den Umbau des Vereinsheimes und die Planungen für den für 2017 geplanten Kunstrasenplatz am Puffkohlen rege Betriebsamkeit. Wenn alles wie bisher läuft, werden ab Sommer Bezirksligisten im Ligaalltag in Giesenkirchen vorbeischauen.

Denn sportlich befindet sich die erste Mannschaft genauso weit entwickelt wie das Vereinsheim: Der Neuanfang ist so gut wie abgeschlossen, nun beginnt die Feinarbeit. Und sollte die zeitliche Gesetzmäßigkeit der jüngeren Vergangenheit andauen, dann stünde für den Verein nach drei Jahren Zugehörigkeit zur Landesliga, drei Jahren Bezirksliga und nunmehr auch dem dritten Jahr Kreisliga A der Schritt zurück in eine höhere Klasse als Belohnung für hervorragende Aufbauarbeit.

Doch sowohl Holger Drever, Vorsitzender des Vereins, als auch Daniel Saleh, Trainer der Ersten Mannschaft, lassen die Kirche im Dorf. "Es sind noch 30 Punkte zu vergeben. Zwar können wir es bei acht Punkten Vorsprung auf Korschenbroich etwas entspannter angehen, doch bei zwei Niederlagen sind die Verfolger wieder auf Tuchfühlung. So gesehen haben wir noch nichts erreicht", lautet unisono der Kommentar der beiden. Dennoch gilt: Wer will daran glauben, dass irgendjemand die bislang so souveränen Giesenkirchener noch abfängt?

Das Geheimnis des Erfolges, das eigentlich keines ist, liegt in der mannschaftlichen Geschlossenheit und der unbändigen Moral, bis zum Abpfiff alles zu geben. "Sonst hätten wir zuletzt auch beim Rheydter SV verloren", ist Drever überzeugt. "Wir haben zwar nicht die besseren Einzelspieler, aber die Mischung des Kollektivs stimmt. Es ist schon eine große Freude, wenn ich im Training sehe, wie die erfahrenen Hasen den jungen Spielern, die teilweise noch in der A-Jugend kicken könnten, weiterhelfen", sagt Drever. Ohne Namen nennen zu wollen, meint Saleh, "dass die jungen Spieler in der kommenden Saison teilweise einen weiteren gewaltigen Schritt nach vorne in ihrer Entwicklung nehmen. Zwei bis drei Spieler werden nächstes Jahr kürzer treten, doch wir sind sicher, dass einige unserer Talente dies in absehbarer Zukunft auffangen werden", sagt er.

Doch ganz ohne Erfahrung wird es nicht gehen, und deshalb soll das Team zur neuen Saison auf einigen Positionen gezielt verstärkt werden. Sollte dies entsprechend gelingen, dürfte man sich auch in der Bezirksliga den nötigen Respekt verschaffen und mit dem Abstieg von Beginn an nichts zu tun haben

Quelle: RP
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