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Giesenkirchen kann Rekord einstellen

Lokalsport: Giesenkirchen kann Rekord einstellen
Stark in der Jahnhalle, Chance auf den Rekord in Dülken: Danny Scardina (l.) und Michael Miodek (M.) wurden mit Giesenkirchen Gladbacher Vizemeister, nun beim Masters könnte die DJK mit Rekordsieger Viersen gleichziehen. FOTO: Dieter Wiechmann
Hallenfussball. Viermal hat der A-Ligist das Hallen-Masters in Dülken bereits gewonnen, nur der 1. FC Viersen hat einen Sieg mehr. Bei der 25. Auflage hat auch der 1. FC Mönchengladbach gute Chancen, bei den Frauen ist Borussia der Titelverteidiger. Von Manfred Schulz

Zieht der Mönchengladbacher Vizemeister in der Halle, die DJK/VfL Giesenkirchen, am kommenden Wochenende bei der 25. Auflage des Volksbank-Masters in der Dülkener Sporthalle am Ransberg mit Rekordsieger 1. FC Viersen nach Siegen gleich? Bereits viermal haben die Giesenkirchener das Masters gewinnen können, das erste Mal gleich zum Auftakt 1992. "Das wäre natürlich riesig, wenn wir nach dem Sieg bei der Premiere nun ausgerechnet auch das Jubiläumsturnier gewinnen könnten", sagte Holger Drever, Erster Vorsitzender in Giesenkirchen, während der Auslosung. "Doch das wird bei der Konkurrenz mehr als schwer."

Der letzte Sieg eines Mönchengladbacher Vereins beim Volksbank-Masters liegt zwei Jahre zurück. Damals gewann die SpVgg Odenkirchen, übrigens genauso wie in den Jahren 2011 und 2012. Im vergangenen Januar schieden die Odenkirchener bereits in der Vorrunde aus, dies allerdings denkbar knapp, als sie nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber den punktgleichen Klubs vom SC Waldniel und dem späteren Masters-Sieger Fortuna Dilkrath den Kürzeren zogen.

Borussia ist Titelverteidiger bei den Frauen. FOTO: Franz Heinrich Busch

Der 1. FC Mönchengladbach, der nur wenig später auf dem Feld in die Oberliga aufstieg, schaffte es zwar in die Runde der Viertelfinalspiele, schied dann aber knapp gegen den ASV Süchteln aus. "Natürlich wollen wir in diesem Jahr wieder den zweiten Tag erreichen", sagt Stephan Houben, Trainer des frischgebackenen Mönchengladbacher Stadtmeisters.

"Dann darf man nicht mehr auf Losglück hoffen, da alle Mannschaften, die das Viertelfinale erreicht haben, immer bärenstark sind." In der Vorrunde bekommen es die Westender mit dem Landesliga-Spitzenklub 1. FC Viersen, dem A-Ligisten TSV Kaldenkirchen sowie dem B-Ligisten SuS Schaag zu tun. "Ich werde den Jungs aber eintrichtern, dass man allen voran Kaldenkirchen und auch Schaag nicht unterschätzen darf", sagt Houben.

Der Gladbacher Vizemeister DJK/VfL Giesenkirchen trifft in der Gruppe A auf den Landesliga-Dritten Union Nettetal, den Bezirksligisten ASV Einigkeit Süchteln und den Gladbacher A-Ligisten TuS Wickrath. "Die Vorrunde ist durchaus machbar", sagt Giesenkirchens Trainer Daniel Saleh. "Aber wir werden auf der Hut sein."

Beim Frauen-Masters sah es im vergangenen Jahr für die Vitusstadt viel besser aus. Das Niederreinliga-Team Borussia Mönchengladbachs gewann 2015 das Finale 9:2 gegen den Mittelrheinligisten Sportfreunde Uevekoven. Und auch beim 25. Masters kann es zu einer Neuauflage des Finales kommen. Denn die Borussia spielt in der Gruppe A und trifft dort auf den SV Schwanenberg, TuRa Brüggen und Gastgeber Dülkener FC. Der Vorjahresgegner im Finale geht als Favorit in der Gruppe B gegen Union Nettetal, Viktoria Anrath und den zweiten Gladbacher Vertreter, dem 1. FC Mönchengladbach, in den Wettbewerb.

Quelle: RP
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