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Lokalsport
Gladbacher Trio startet in der neu gemischten Verbandsliga

Handball. Geistenebck, Lürrip und der TVK II sind dabei.

Am Wochenende starten die Verbandsliga-Handballer in die neue Spielzeit. Es ist eine Saison, die im Vorfeld noch mit vielen Fragezeichen gespickt ist. Bedingt durch die Einführung der Nordrheinliga oberhalb der Oberliga stiegen in der letzten Spielzeit viele Vereine in eine höhere Spielklasse auf. Insofern ist auch die Verbandsliga nun völlig neu und bunt zusammengemischt.

Am ersten Spieltag sind alle drei Vertreter aus dem Handballkreis zunächst mal auswärts gefordert. Der TV Geistenbeck spielt beim TV Kapellen, die TS Lürrip muss bei der SG Dülken ran und der TV Korschenbroich II spielt beim LTV Wuppertal II. Alle drei Gegner zählten in der letzten Spielzeit nicht zu den Kontrahenten. Entsprechend vorsichtig und zurückhaltend geben sich die Trainer.

"Wir müssen mal ein paar Spiele abwarten", sagt Thomas Laßeur, der Trainer des TV Geistenbeck. Sein Team, das in der letzten Saison lange um den Aufstieg in die Oberliga mitspielte, verlor mit Timo Hüpperling und Timo Bautz zwei tragende Säulen im Spiel. Laßeur konnte aber mit Rückkehrer Phillip Crews (Bergischer HC), Julian Krücken (TS Lürrip), Nicolas Reinartz (ATV Biesel), Matthias Dille (TV Schiefbahn), Yannek Wagenblast (TV Erkelenz) und Sven Pöstges aus dem eigenen Verein sechs neue Spieler gewinnen. Es wiegt allerdings schwer, dass Thomas Heynen, der im Pokalwettbewerb gegen die Bergischen Panther neun Tore erzielte, aufgrund einer Fingerbruchs fehlen wird.

Die TS Lürrip hat einen großen Aderlass zu beklagen. Der neue Trainer Robert Bosnjak muss ohne Simon Hinzen (TV Lobberich), Christian Leyendeckers, Carsten Hesse (beide TSV Kaldenkirchen), Fabian Reich (SG Dülken), Julian Krücken (TV Geistenbeck) und Sven Krings auskommen. Bosnjak holte mit Dani Sevo, Hrvoje Roijic, Tobias Knepper, Florian Knepper, Fabian Sponcken, Fabian Boutmans, Jan Goeller und Tim van der Weyden vor allem Nachwuchskräfte. Roijic fällt allerdings mit einem Kreuzbandriss aus. "Unser Ziel ist es, in der Liga zu bleiben", sagt Bosnjak.

Ähnlich ist das beim TV Korschenbroich II. "Es wird eine schwierige Saison für uns", sagt Trainer Ronny Rogawska. Der Verlust von Max Schreiner, der den TVK in Richtung Köln verließ, wiege schwer. Seine Tore müsse das Team nun über spielerische Elemente im Angriff und die Abwehr kompensieren.

(wiwo)
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