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Lokalsport
Gladbacherinnen treffen mehrheitlich auf Aufsteiger

Frauenfußball. Sowohl Borussias Reserve als auch der 1. FC und der FSC spielen gegen Gegner, die in der Vorsaison eine Liga tiefer aktiv waren. Von Lisa Tellers

Vor zwei Wochen hatte Wolfgang Wassenberg noch über einen Rücktritt nachgedacht, nach dem Sieg am vergangenen Wochenende ist wieder Ruhe eingekehrt beim FSC und damit auch bei dessen Trainer. Morgen kommt es aber gegen Aufsteiger DSC 99 zum Krisengipfel der Landesliga. Bei einem Sieg könnte der FSC den DSC, der momentan auf dem ersten Abstiegsplatz steht, auf Abstand halten. Nach der weniger erfolgreichen Hinrunde zumindest zu diesem Zeitpunkt würde das dem FSC etwas Luft verschaffen, aber Wassenberg ist alles andere als optimistisch: "Unser Problem wird wieder der Kunstrasen sein. Da haben wir bis jetzt immer schlecht ausgesehen. Aber wir arbeiten daran, und ich würde mich natürlich freuen, wenn der Knoten auch auswärts mal platzen würde", sagt Wassenberg. Bis zur Winterpause hatte der FSC-Trainer das Ziel ausgegeben, die Heimspiele zu gewinnen, ein Auswärtssieg würde dem FSC aber auch mehr als gut tun.

Borussias Reserve trifft ebenfalls auf einen ihr unbekannten Aufsteiger. Der SV Menden spielt bis jetzt eine gute Rolle in der Regionalliga West und steht nur einen Tabellenplatz und Punkt schlechter da als die Borussia. Nach dem torlosen Unentschieden will Borussia am Sonntag (11 Uhr) im Heimspiel wieder dreifach punkten. "Menden macht es als Aufsteiger sehr gut. Wir wollen aber die drei Punkte hier halten und das Spiel kontrollieren", sagt Trainer Bart Denissen. Torhüterin Michelle Wassenhoven rückt hoch zur ersten Mannschaft und steht ihm nicht mehr zur Verfügung.

Auch der 1. FC Mönchengladbach trifft mit Hemmerden auf einen Aufsteiger, den man aber aus dem Aufstiegsrennen von vor zwei Jahren bestens kennt. Hemmerden ist als Tabellenzweiter kein typischer Aufsteiger und spielt in der Niederrheinliga bislang eine gute Rolle. FC-Trainer Marcel Leicher malt sich dennoch gute Chancen aus: "Das wird ein interessantes Spiel. Wir haben uns gegenseitig bei den Spielen beobachtet. Wir wollen mindestens einen Punkt holen, müssen aber eine gute Mischung aus Offensiv- und Defensivspiel finden", sagt er. Außerdem gilt es, Top-Torjägerin Leonie Zellmann aus dem Spiel zu nehmen.

Borussias Zweitligamannschaft will morgen (14 Uhr) bei Jahn Delmenhorst ihre Siegesserie fortsetzen und weiter Punkte sammeln, um mit breiter Brust gegen die Top-Gegner in den kommenden Wochen anzutreten. "Wir haben in dieser Woche besonders an unserem Spieltempo gearbeitet, was uns letzte Woche über 90 Minuten fehlte. Unser Gegner wird tief stehen, da müssen wir geduldig sein und das Tempo hoch halten", sagt Trainer Mike Schmalenberg. Nicht dabei mithelfen darf Mona Lohman, die aus disziplinarischen Gründen erst einmal nicht mehr im Kader ist.

Quelle: RP
 
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