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Lokalsport
Hawaii-Ironman: Robin Pesch nach zehn Stunden im Ziel

Triathlon. Bereits wenige Kilometer nach dem Beginn des Marathons schwante Robin Pesch, dass es wohl nichts werden würde mit einer Top-Platzierung. In aussichtsreicher Position war der Hochneukircher in den letzten Teil des berühmten Ironman auf Hawaii gestartet, nur zwei Minuten lag er hinter dem Zweitplatzierten seiner Altersklasse der Männer zwischen 18 und 24 Jahre zurück.

Dann jedoch plagten Pesch plötzlich Magenprobleme, so dass es für ihn nur noch darum ging, den Wettkampf mit dem Zieleinlauf zu beenden. Das gelang Pesch: In 10:09,11 Stunden und auf Rang elf seiner Altersklasse liegend beendete das Mitglied der DLRG Hochneukirch seinen ersten Hawaii-Ironman.

Dabei verlief der härteste Triathlon-Wettbewerb der Welt für Pesch, der sich im vergangenen Juni mit einem Sieg im australischen Cairns für einen Start in den USA qualifiziert hatte, zunächst nach Plan. Nach dem Startschuss in der Bucht von Kona um 6.55 Uhr Ortszeit schwamm er die 3,8 Kilometer im offenen Meer in etwas mehr als einer Stunde. Auch während der 180 Kilometer auf dem Rennrad lag Pesch gut im Rennen. Doch kaum hatte nach fast genau sechs Stunden der Marathon für ihn begonnen, musste er seine Ambitionen aufgrund der aufgetretenen Magenprobleme herunterschrauben.

Für die 42 Kilometer lange Laufstrecke benötigte Pesch 4:02,33 Stunden, was angesichts der Strapazen immer noch eine mehr als respektable Zeit ist - und nach der ersten Enttäuschung sicher auch als Ansporn dienen kann, für eine Top-Platzierung beim Ironman nochmals nach Hawaii zurückzukehren.

(togr)
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