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Lokalsport
Heimspiele gegen Letzten und Ersten

Hockey. An hochrangigen Gästen hat es den Mönchengladbacher Hockey-Klubs zu Jahresbeginn wahrlich nicht gemangelt. Vier Tage war die portugiesische Nationalmannschaft beim Gladbacher HTC zu Gast und bestritt sowohl gegen den Gastgeber als auch gegen den Rheydter SV Testspiele. Und am vergangenen Montag besuchte Aditya Pasarakonda ein Mädchen-Training des GHTC. Der ehemalige Coach der Rheydter Herren betreut übernächstes Wochenende die deutschen Damen bei der Hallen-Europameisterschaft in Weißrussland, und auch zum Training mit den Gladbacher C- und B-Mädchen hatte Pasarakonda zwei Nationalspielerinnen mitgebracht: die gebürtige Mönchengladbacherin Julia Ciupka sowie Katharina Windfeder.

Der Nachwuchs lernte von den Großen, die GHTC-Damen bereiteten sich derweil auf ihr Regionalliga-Heimspiel gegen den Tabellenletzen Rot-Weiß Velbert vor (Sa., 14 Uhr). Nach dem starken Auftritt beim 7:1 in Bonn kann sich Gladbach mit einem Sieg seinen Platz in der oberen Tabellenhälfte fast schon sichern. "Die Stimmung im Team ist gut. Die Mannschaft weiß aber auch, dass wieder eine Topleistung nötig ist, zumal wir uns gegen Velbert immer schon schwer getan haben", sagt Trainer Achim Krauß, der den Kader der Vorwoche wieder zur Verfügung hat.

Die Herren des RSV empfangen dagegen am Sonntag (17 Uhr) den Regionalliga-Spitzenreiter Rot-Weiss Köln II. Das Tabellen-Schlusslicht geht dank des 8:7-Sieges gegen die portugiesische Nationalmannschaft mit frischem Selbstvertrauen die Herausforderung an. Denn die gesamte Mannschaft, aus der der fünffache Torschütze Sebastian Wojdyla noch herausstach, bot dabei eine starke Partie. "Es war auch eine gute Vorbereitung auf Köln, denn Rot-Weiß hat auch viel individuelle Klasse in seinem Kader", sagt RSV-Trainer Belal Enaba. Ob beim souveränen Spitzenreiter allerdings auch ein Ex-Nationalspieler wie Timo Wess auflaufen wird, ist wie immer im Vorfeld unklar. "Köln ist unberechenbar, aber egal wie es aufgestellt sein wird, meine Mannschaft wird alles versuchen, um das Beste herauszuholen", sagt Enaba.

(togr)
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