| 00.00 Uhr

Lokalsport
Heute gibt Roland Hülskath sein Gladbach-"Comeback"

Trabrennen. Jahrzehntelang gab es für die Gladbacher Traberfans dienstags Trabrenntag. Doch seit der "Ära Winrace", dem inzwischen abgedankten Ex-Vermarkter des deutschen Trabrennsports, der keine Einzelveranstaltungen unter der Woche duldete, verschwand der Dienstag im Kalender und im Kopf der treuen Besucher. "In dieser Saison konzentriert sich der Rennverein vornehmlich auf den Sonntag. Aus wirtschaftlicher Sicht war diese Entscheidung unumgänglich. Die neue Herausforderung heißt Montag, und wir freuen uns auf alle Stammbesucher und Gäste, die heute zu uns finden", sagt der erste Vorsitzender Elmar Esser. Ab 18.30 Uhr stehen neun Rennen an, und neben Lokalmatador Michael Nimczyk steigt auch der mehrfache deutsche Champion Roland Hülskath in den Sulky. Seitdem der Europameister seine Zelte in Gladbach abgebrochen hat, hat er sich rar an der Niersbrücke gemacht. Auf sein "Comeback" im ersten Rennen des Abends freut sich daher so mancher Traberfan. Mit der Fabiola F Bokostehen die Chancen für eine siegreiche Rückkehr nicht schlecht.

Besuch aus dem Norden hat sich für das zweite Rennen angekündigt. Im Besitzerfahren der Traber Allianz - der größte deutsche Verein für Amateurfahrer, Besitzer und Züchter von Trabern - steigt Sönke Gedaschko in den Sulky - zum ersten Mal im Gladbacher Oval. Der Unternehmer aus Quickborn steuert seinen Neuerwerb Barbarella, die er nach dem Kauf erst einmal im Westen ließ. "Natürlich verfolge ich auch die Rennen im Rheinland und der Rennverein in Mönchengladbach mit seinen vielen ehrenamtlichen Helfern war mir schon immer sympathisch. Es wird Zeit für eine Premiere dort", sagt Gedaschko, für dessen Stute seit zwei Wochen der Gladbacher Trainerchampion Wolfgang Nimczyk verantwortlich ist. Der lobt die Schnellstarterin, will den Steuermann jedoch mit einer eher defensiven Taktik ins Rennen schicken: "Barbarella hat sich beim letzten Start in Front müde gelaufen, weshalb nun ein Rennen aus der Deckung geschickt wäre. Wenn sich der Rennverlauf gut entwickelt, muss man mit ihr rechnen."

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Lokalsport: Heute gibt Roland Hülskath sein Gladbach-"Comeback"


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.