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Lokalsport
Hockey: Noch keine Verschmelzung, aber ein Topspiel für den GHTC

Hockey. Der Rheydter SV hatte für den gestrigen Freitag schon zur Mitgliederversammlung eingeladen, der Gladbacher HTC sollte zeitnah folgen. Doch die Entscheidung über die Verschmelzung beider Traditionsklubs fällt an diesem Wochenende nicht. Da es in manchen Punkten - unter anderem bei der Namensgebung des neuen Gesamtvereins - noch Uneinigkeit gibt, ruhen derzeit die Verhandlungen. Von Thomas Grulke

"Wir sind weiter auf der Suche nach einer einvernehmlichen und zukunftsweisenden Lösung für alle aktiven und passiven Mitglieder sowie für alle Kinder und deren Eltern. Doch dafür benötigen wir noch Zeit", sagt die RSV-Vorsitzende Nicole Meyer. "Wir wollen weiterhin, dass die Verschmelzung gelingt. Wichtig ist, dass trotz der Verschiebung der Spielbetrieb bei uns gewährleistet ist", fügt der GHTC-Vorsitzende Florian Kunz hinzu.

Derweil empfangen die GHTC-Herren binnen acht Tagen zum zweiten Mal ein Topteam der Zweiten Bundesliga. Nach dem Tabellenzweiten Schwarz-Weiß Köln (3:2) möchte Andreas Bauchs Mannschaft, die aktuell auf dem vierten Rang liegt, heute (16 Uhr) möglichst auch Tabellenführer Schwarz-Weiß Neuss ein Bein stellen. "Ich erwarte ein Spiel auf einem höheren Niveau als vorigen Samstag. Neuss hat einige ganz starke Spieler, die auch mal mit einer Einzelleistung eine Partie entscheiden können. Ich bin gespannt, was wir gegen diese Topmannschaft leisten können", sagt der GHTC-Trainer.

Gegen Köln habe das Team kämpferisch überzeugt, spielerisch sei aber noch Luft nach oben gewesen. "Ich hoffe, dass man da jetzt auch eine Weiterentwicklung erkennen kann", sagt Bauch, der vor seinem Engagement in Gladbach über Jahre Neuss trainiert hat. "Die Mannschaften kennen sich gut, es wird sicherlich keine Riesenüberraschungen geben. Und im Hinrundenspiel haben wir beim 2:2 in Neuss ganz gut ausgesehen." Fragezeichen gab es indes unter der Woche noch beim Personal. So konnte Florian Jansen aufgrund seiner Schulterprobleme nicht trainieren. Und der Einsatz des angeschlagenen RSV-Zugangs Tomasz Gorny ist fraglich.

Der RSV hat vor dem Start der Rückrunde im Zuge der Verschmelzungspläne seine Erste Mannschaft vom Spielbetrieb der Zweiten Bundesliga zurückgezogen. Nun versucht der Großteil des bisherigen Bundesliga-Kaders unter der Leitung des Spielertrainers Tomasz Spalek, mit der Reserve den Verbleib in der Oberliga perfekt zu machen. Als Tabellenletzter, aber mit nur einem Punkt Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, startet Rheydt morgen mit dem Spiel beim THC Bergisch Gladbach (18 Uhr) in den zweiten Saisonteil.

Quelle: RP
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