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Lokalsport
Höchste Zeit für Rheydter Punkte

Tischtennis. Jetzt helfen keine Ausreden mehr. Wenn die DJK Rheydt weiterhin Chancen auf den Klassenverbleib in der Frauen-Regionalliga haben möchte, muss beim NSC Watzenborn-Steinberg ein doppelter Punktgewinn her. Die Gastgeber sind nämlich als Tabellenletzter noch ohne Sieg und Zähler. "Wir spielen komplett und wollen gewinnen", sagt DJK-Kapitänin Laura Peil. Wer fast 250 Kilometer in die Nähe von Gießen fahren muss, will natürlich Zählbares mit nach Hause nehmen. Rheydt will mit einem Sieg zudem wieder den Anschluss an das Mittelfeld schaffen.

Watzenborn, das sich nach dem sang- und klanglosen Abstieg aus der Bundesliga in die Regionalliga zurück gezogen hatte, war in den bisherigen Spielen zumeist klar unterlegen. Nur gegen Tabellenführer TTV Richtsberg und den TTC Staffel schrammte mal mit jeweils 6:8 knapp an einem Überraschungserfolg vorbei. Die Mannschaft wurde aus den Spielerinnen gebildet, die in der Oberliga-Hessen Rang sieben belegt hatten.

Lange Zeit war der TuS Wickrath Tabellenführer in der Frauen-Oberliga. Nach zuletzt zwei Niederlagen wurden die Wickrather aber auf Rang vier durchgereicht. Eine durchaus erwartete Entwicklung, hat der TuS doch mit erheblichen personellen Problemen zu kämpfen. Sandra Tönges steht nicht immer zur Verfügung, und Petra Elshof hatte am vergangenen Spieltag bei der 1:8-Niederlage in Mennighüffen ihren "Einstand" gegeben. Entsprechend wenig rechnet sich Wickrath dann auch beim TTSV Schloß Holte-Sende aus. Die Gastgeber haben inzwischen ohne Punktverlust die Tabellenführung inne und streben die direkte Rückkehr in die Regionalliga an.

Von den personellen Problemen der Ersten ist auch die zweite Mannschaft des TuS Wickrath in der NRW-Liga betroffen. Einerseits muss immer Ersatz gestellt werden, andererseits haben Eva Wustmann und Tanja Langen bisher gar nicht gespielt. Daher überrascht es auch nicht, dass es aktuell nur zu vier Punkten reicht. Damit belegt der TuS Rang neun, der zum Klassenverbleib reichen würde. Jetzt geht es zum Anrather TK, der um den Aufstieg in die Oberliga kämpft.

Fünf Punkte aus acht Spielen, damit Rang zehn, das ist für den TuS Wickrath eindeutig zu wenig. Denn die Saison auf einem Abstiegsrang in der Herren-Verbandsliga zu belegen, kommt für Wickrath nicht in Frage. Trotz guter Leistungen reichte es indes bisher nicht zu mehr. Jetzt folgen zwei Spiele gegen Teams, die auch nicht wesentlich besser platziert sind. Bei der dritten Mannschaft des TTC Jülich und eine Woche später gegen den TV Erkelenz soll voll gepunktet werden.

(api)
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