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Lokalsport
Houben hofft auf die Rückkehr von Schmitz

Fussball. Noch ist nicht klar, ob der Mittelfeldspieler dem FC in Fischeln helfen kann. Der Trainer könnte den Spieler aber gut gebrauchen. Von Kurt Theuerzeit

Zum wiederholten Mal hat Oberligist 1. FC Mönchengladbach den möglichen Befreiungsschlag verpasst, um sich von der Abstiegszone zu lösen und dann mit der nötigen Ruhe den Klassenerhalt zu sichern. Aber offensichtlich bleibt es beim kaum fassbaren Rhythmus: Es gibt Punktgewinne oder sogar Siege gegen die Spitzenmannschaften (Wuppertal, Schonnebck, Uerdingen), doch gegen vermeintlich leichtere Gegner wird nicht selten kollektiv versagt.

Die 1:2-Niederlage gegen Kapellen muss sich die der FC als Mannschaft ankreiden. Zum wiederholten Mal sorgte eine frühe Führung nicht für Ruhe und Sicherheit, sondern führte zu Leichtsinn in Abwehr und Angriff. Einzig jedoch Trainer Stephan Houben war selbstkritisch. "Vielleicht hätten wir doch auf dem Rasenplatz spielen sollen. Der kommt unserem System inzwischen doch ein wenig mehr entgegen als der kleine Kunstrasenplatz. Aber hinterher ist man immer schlauer", sagte er.

Sonntag in Fischeln sollten aber alle Beteiligten von Beginn an schlauer sein. Beispiele dafür sind in den vergangenen Wochen Frederic Verlinden, Akin Uslucan, Kisolo Biskup und Pascal Schellhammer, die sich nicht nur ins Zeug legen, sondern auch enorm gesteigert haben. Allerdings kann dieses Quartett alleine nicht die Kohlen aus dem Feuer holen. In guter körperlicher Verfassung wäre Pascal Schmitz sicherlich eine große Hilfe. Man darf gespannt sein, ob er Sonntag in Fischeln zur Verfügung steht, nachdem er am vorigen Sonntag fehlte. "Natürlich würde er uns sehr helfen. Vorige Woche war er krank. Mal sehen, ob er sich wieder erholt hat", sagt Houben, für den Pascal Schmitz beim Unternehmen Klassenerhalt ein recht wichtiger Faktor wäre.

Marco Czempik und Drilon Istrefi sind sicherlich in der Lage, dem FC-Spiel Fahrt und Kontur zu geben. Nebenbei sind beide aber auch schon mit ihrer sportlichen Zukunft beschäftigt. Czempik hat bereits beim SC Kapellen für die kommenden Spielzeit zugesagt, Istrefis Weg ist noch nicht genau zu erkennen. Klar ist aber offenbar, dass nicht viele Akteur Trainer Houben zum nach dieser Spielzeit zum SV Straelen begleiten werden. Bisher hat nur Thorsten Lippold seinen Wechsel zum Landesligisten mitgeteilt.

Sicherlich könnte die augenblickliche Personalsituation angenehmer sein. Doch auch mit dem stark geschrumpften Kader kann der FC in der Oberliga bestehen, das hat er gezeigt. In Fischeln wird es sicherlich nicht so leicht wie beim 4:1-Hinspielsieg werden. "Aufgeben ist für mich aber auf keinen Fall eine Option. Wir müssen uns jetzt zusammenreißen und haben die Pflicht, alles für den Klassenerhalt zu tun", sagt Houben.

Quelle: RP
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