| 00.00 Uhr

Lokalsport
In fast jedem zweiten Rennen gewinnt ein Außenseiter

Trab. Einen Renntag der Überraschungen haben die Besucher auf der Trabrennbahn erlebt. In fast der Hälfte aller Rennen passierte nicht der Favorit die Ziellinie als erster. Die Wetter von Außenseitern kamen so voll auf ihre Kosten. Vor allem die Anhänger von Klaus Horn (Recklinghausen), der die sechsjährige Aila Scott auf den Punkt genau im Speed einsetzte und auf Zielhöhe den außen herum trabenden Nico W noch verdrängte. 198:10 auf Sieg - So die lohnende Quote für das Erfolgsduo!

Nur etwas weniger (135:10) gab es auf Anthony Kim zu verdienen, der von Claudia de Boer aus den Niederlanden auf den letzten 600 Metern auf äußeren Bahnen in die Entscheidung geworfen wurde und dem Favoriten Henley das Nachsehen gab. Erstaunlich war auch die Sieg-Quote des überlegenen Siegers Rovere Holz (Thomas Maassen), der seinem Anhang sechsfaches Geld einbrachte. Die Amazone aus Dülmen durfte sich dafür doppelt mit Karibik Express und El Raul in die Siegerlisten eintragen.

Bahnchampion Michael Nimczyk, der für seine erfolgreiche Saison 2015 geehrt wurde, konnte hingegen seinen ersten Treffer auf der Heimatbahn landen. Nach der Niederlage mit Solaire gegen eine beim Comeback erstaunlich stark auftrumpfende Lane Wood (Didier Kokkes) und der unglücklichen Galoppade von Fantasia Newport im Endkampf mit dem überlegenen Sieger Fakir Oldeson (Rob de Vlieger), wurde die Neuerscheinung im Traberwesten Enzo Newport beim Erstauftritt in Goldhelm-Hand seiner Favoritenrolle mehr als gerecht.

Der nächste Renntag ist am 31. Januar.

(ikm)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Lokalsport: In fast jedem zweiten Rennen gewinnt ein Außenseiter


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.