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Lokalsport
In Meer und Neuwerk regiert die Klassenerhalts-Zuversicht

Fussball. Eigentlich ist es für Mönchengladbachs Amateurfußball das Derby der Saison, wenn der SV Lürrip auf die Reserve des 1. FC Mönchengladbach trifft. Doch diesmal steht das Duell im Schatten des Abstiegskampfs, weil mit dem Polizei SV, Neuwerk und Blau-Weiß Meer gleich ein Trio um den Klassenerhalt in der Bezirksliga zittern muss. Von Kurt Theuerzeit

Dabei sah es vor zwei Wochen noch so aus, als müsse man Meer schon frühzeitig abschreiben, nachdem es in Grevenbroich eine völlig unnötige 1:3-Niederlage kassiert hatte. Doch den Trainern Erhan Kuralaj und Orhan Demir ist es gelungen, die Spieler noch einmal zu motivieren. Wurden in der Hinrunde nur acht Punkte geholt, sind es in der Rückrunde bereits 18. Zudem verfügt Meer gegenüber den Abstiegskandidaten Schiefbahn und Willich über die deutlich bessere Tordifferenz.

Durch den 2:0-Sieg gegen Gnadental am vergangenen Spieltag und den nun 26 Punkten dürfen die Blau-Weißen daher nun doch noch auf den Klassenerhalt hoffen. "Gegen Gnadental war das Engagement über 90 Minuten zu sehen, und wir haben diese Aufgabe auch spielerisch gelöst. Das stimmt uns optimistisch für das Spiel in Rommerskirchen", sind sich Kuralaj und Demir einig. Allerdings muss Meer am vorletzten Spieltag aussetzen, während die Konkurrenz punkten kann. Da wäre ein Punktgewinn bei den favorisierten Rommerskirchenern also schon sehr hilfreich.

Noch besser als für Meer sieht es für die Sportfreunde aus Neuwerk aus, die noch drei Chancen haben, ihr Punktekonto auszubauen. "Unser Kader ist nach vielen Wochen mal wieder komplett zusammen. Wir haben im Training Gas gegeben und schon in den letzten Spielen wieder eine Aufwärtstendenz erkennen lassen. Das stimmt mich bei unserem Restprogramm recht optimistisch", sagt Trainer Michael Holthausen. Bereits ein einziger Sieg aus den verbleibenden drei Spielen könnte dem Bezirksliga-Neuling den Klassenerhalt bescheren. Der ist bereits am Sonntag in Holzheim möglich. "Dann muss aber bei uns auch alles stimmen", sagt Holthausen.

Eher düster sieht es dagegen für den dritten Gladbacher Kandidaten, den Polizei SV aus. 20 Punkte sind eine schlechte Ausgangsposition, und am Sonntag dürfte bei Spitzenreiter Dormagen kein Punkt dazu kommen. "Rechnerisch haben wir immer noch eine Chance, wenn auch eine geringe. Aber wir werden alles versuchen, um uns noch zu retten", sagt Trainer Marc Ferfers.

Quelle: RP
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