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Lokalsport
"Körpersprache, damit sich keiner blöd verletzt"

Handball, 3. Liga. Die Abschiedstour führt den TV Korschenbroich morgen nach Minden, bei der Bundesliga-Reserve von GWD ist um 19 Uhr Anwurf. Die Gäste reisen als feststehender Absteiger an, nachdem der Verein aufgrund der sportlichen Situation des Tabellenvorletzten entschieden hat, nicht für die neue Saison zu melden. Diese Nachricht hat bei den Spielern nicht zu großen Schockzuständen geführt. "Es war jetzt nicht so, dass da jemand weinend durch die Halle gelaufen wäre", sagt Trainer Ronny Rogawska salopp und ergänzt ernst: "Die Mannschaft hat es nüchtern aufgenommen. Sie hat es durch die Berichte, die es vorher schon gab, kommen sehen. Das war kein Riesen-Problem mehr."

Dennoch kommt es für den früheren Bundesliga-Spieler und -Trainer natürlich wie für seine Schützlinge nicht infrage, eine der noch ausstehenden fünf Partien abzuschenken. "Ich habe den Jungs das gleiche gesagt, wie es damals auch bei uns in Düsseldorf war, als die HSG da in der Saison Insolvenz anmelden musste: Wir müssen die Körperspannung aufrechthalten", sagt Rogawska. Denn: "Wenn es um nichts mehr geht, verletzt man sich schnell blöd. Das wäre schade für die Jungs, auch mit Blick auf die neue Saison. Darum muss man in jedes Spiel mit Körpersprache und einer guten Einstellung hineingehen", betont der Trainer. Das Hinspiel gegen Minden II verlor der TVK zu Hause 27:30.

(ame)
 
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