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Lokalsport
Kollektives Versagen wirkt sich nicht negativ aus

Frauenhandball. Das hatte sich der Rheydter TV in der Oberliga gegen die HSG Radevormwald/Herbeck im Vorfeld der Partie sicherlich ganz anders vorgestellt, denn bei der 22:29 (8:13)-Niederlage hatten die Gastgeberinnen nicht den Hauch einer Chance. Bestimmt nicht, weil die Gäste einen überragenden Auftritt hinlegten, ihre Vorstellung war grundsolide, dafür blieben bei Rheydt allerdings fast alle Wünsche offen.

"Das war heute ein kollektives Versagen und von Anfang an war der Wurm drin", ärgerte sich Trainer Guido Heyne. "Dabei möchte ich mich auch nicht ausnehmen, denn vielleicht habe ich auch zu spät gewechselt", übte er Selbstkritik.

In den ersten zehn Minuten waren die Gastgeberinnen beim Zwischenstand von 4:6 noch ein gleichwertiger Gegner. Dann jedoch brachen alle Dämme und die SHG zog binnen kürzester Zeit auf 11:4 davon, was bereits einer Vorentscheidung gleich kam.

"Wir hatten in dieser Phase überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel und ich glaube, dass auch der Respekt vor dem Gegner zu groß war", ärgerte sich der Rheydter Trainer, der einzig Jennifer Nacken und Suzana Ramay Normalform attestierte.

Glücklicherweise hat sich diese Niederlage in der Tabelle nicht negativ ausgewirkt, weil auch die anderen Mannschaften aus dem unteren Bereich Federn lassen mussten.

Rheydter TV: Sonja Monjean (5), Jennifer Nacken (5), Julia Oedinger (5/3), Suzana Ramaj (4), Anna Teixera (1), Nicole Andes (1) und Laura Levermann (1).

(alpa)
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