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Lokalsport
Korschenbroich versucht sich in der Rolle des Favoriten

Handball. Bei Absteiger Habenhausen will Handball-Drittligist TVK seine Serie von sieben ungeschlagenen Spielen weiter ausbauen. Von Wiltrud Wolters

Die Serie des TV Korschenbroich ist bemerkenswert. Seit sieben Spielen sind die Drittliga-Handballer ungeschlagen. Das beschert ihnen im Zwischenklassement den vierten Platz, und den gilt es in den letzten vier Partien zu verteidigen. Am Sonntag gastieren die Korschenbroicher beim bereits als Absteiger feststehenden ATSV Habenhausen in Bremen.

Das Spiel ist eine Frage des Kopfes, darüber ist sich Ronny Rogawska im Klaren. "Die Erfahrung zeigt, dass wir keinen Gegner auf die leichte Schulter nehmen dürfen", sagt der Korschenbroicher Coach. Nach dem emotionsgeladenen Nachbarschaftsduell gegen Krefeld, in dem es keiner zusätzlichen motivierenden Worte bedurfte, hofft er, dass sein Team die Leidenschaft und das Engagement erneut auf den Platz bringt. "Es wäre zu schade, wenn wir das, was wir uns in den letzten Wochen aufgebaut haben, nicht nutzen würden", sagt er.

Der TVK geht als Favorit in dieses Spiel, und das ist eine neue Rolle für die Korschenbroicher. Darüber hinaus macht den Gegner gefährlich, dass er nichts mehr zu verlieren hat. "Wir haben uns schon im Hinspiel schwer getan", sagt Rogawska und erinnert an die Probleme, die seine Mannschaft mit dem Kreisspiel des Gegners hatte. Von daher sei es wichtig, in Habenhausen konzentriert in der Abwehr zu agieren. Personell wird es keine Veränderungen geben.

In der Oberliga muss Borussia Mönchengladbach derweil bei den OSC Wölfen Rheinhausen antreten. "Das wird eine interessante Partie", sagt Vorstandsmitglied Bodo Grewe. Während die Borussen ihren Platz in der neuen Nordrheinliga sicher haben, kämpfen die Wölfe noch darum. Der Tabellenneunte der Oberliga hat durchaus noch Chancen, den Bergischen HC II als Achten abzufangen. "Wir wollen ihnen die Nordrheinliga nicht schenken", sagt Grewe. Vielmehr geht es für die Borussen darum, sich nach der Niederlage im Kreispokalfinale gegen Geistenbeck zu rehabilitieren. "Das hatten wir uns selber zuzuschreiben. Die Enttäuschung war den Spielern auch im Training noch anzumerken", meint Grewe.

In der Verbandsliga möchte schließlich der TV Geistenbeck seine Chance auf einen Aufstiegsplatz in die Oberliga wahren. Dazu müssten die Geistenbecker beim Schlusslicht TV Jahn Hiesfeld gewinnen. An der Unterstützung der Fans sollte das nicht liegen. Die Geistenbecker setzen extra einen Fanbus zum Spiel ein. Die TS Lürrip erwartet seinerseits Tabellenführer MTV Rheinwacht Dinslaken (Sonntag, 11.45 Uhr, Jahnhalle), und Korschenbroich II spielt gegen den TSV Kaldenkirchen (Samstag, 19.30 Uhr, Waldsporthalle).

Quelle: RP
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