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Joachim Broch
Leichtathleten streben Gebietsreform an

Mönchengladbach. Vor dem Kreistag am Sonntag spricht der Vorsitzende des Leichtathletikkreises über die Hintergründe des Vorhabens.

Kreis (off) Beim Leichtathletikkreis Niederrhein-West (dazu gehören der Kreis Viersen sowie die Städte Mönchengladbach und Krefeld) steht am Sonntag um 14 Uhr der Kreis- und Jugendtag in der Gaststätte Turnerheim Nordstraße in Rheydt auf dem Programm. Ein wichtiger Tagungsordnungspunkt sind Informationen über die geplante Gebietsreform des Leichtathletik-Landesverbandes Nordrhein. RP-Mitarbeiter Paul Offermanns sprach darüber mit dem Kreisvorsitzenden Joachim Broch.

Wie sehen die Strukturveränderungen aus?

Broch Das würde bedeuten, dass künftig Kreismeisterschaften zusammengelegt werden, um allen Athleten adäquat Wettkämpfe auf ihrem eigenen Leistungsniveau anbieten zu können.

Das ist doch nichts Neues. Sie haben doch schon Meisterschaften mit anderen Kreisen zusammengemacht.

Broch Das stimmt. Bisher haben wir immer wieder mit unterschiedlichen Kreisen zusammengearbeitet. Wir suchten im Prinzip immer neue Mitstreiter für gemeinsame Aktivitäten. Künftig versuchen wir, Kreise zusammenzuführen und so zu belassen. Die bisherigen Kreismeisterschaften würden wir regelmäßig als Bezirksmeisterschaften anbieten.

Welche Kreise kämen denn für den Kreis Niederrhein-West für eine Zusammenführung in Frage?

Broch Denkbar sind der Kreis Düsseldorf-Neuss, Heinsberg oder Kleve. Mit Kleve und Heinsberg arbeiten wir schon intensiver zusammen. In einem Bezirk mit Düsseldorf wären die Leistungen natürlich höher angesiedelt, was bei der Bildung dieser Bezirke nicht unbedingt so gewollt wäre.

Sind noch weitere Veränderungen vorgesehen?

Broch Sie sind auch im Mitarbeiterbereich vorgesehen, um beispielsweise eine bessere Ausbildung bei den Kampfrichtern zu ermöglichen. Durch den Zusammenschluss entstünde eine Zentralisation, unter Umständen auch bei den Vorständen und gegebenenfalls würde dann auch die Arbeit von Bezirksvorständen abgenommen.

Wie gehen die Vereine damit um?

Broch Das wissen wir noch nicht. Darum haben wir das Thema auf unserem Kreistag auf der Tagesordnung. Wir hoffen, dass möglichst viele Vereinsvertreter kommen und mit uns darüber ins Gespräch kommen. Im Übrigen kann ich dann die neuesten Informationen über die Veränderungen der Gebietsreform mitbringen, weil tags vorher die Arbeitstagung beim Landesverband Nordrhein mit allen beteiligten Kreisen stattfindet. Da tauschen wir taufrische Informationen aus.

Quelle: RP
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