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Lokalsport
Lürrip darf auf das Glücksspiel Aufstiegs-Relegation hoffen

Fussball. Mit fünf Siegen und einem Remis hat sich der SV Lürrip in der Bezirksliga still und heimlich in die Spitzengruppe vorgespielt und -gearbeitet. Im Augenblick ist der dritte Platz eine wohl zunächst vorübergehende Belohnung, denn am Sonntag sind die Lürriper spielfrei. Allerdings ist langfristig Platz zwei nicht unerreichbar. Von Kurt Theuerzeit

Der würde am Saisonende zu einer weiteren sportlichen Chance verhelfen. Denn die Zweiten der sechs Bezirksligisten werden auf jeden Fall nach dem letzten Spieltag mit zwei Landesligisten in der Relegation um einen oder zwei Aufstiegsplätze spielen. Abhängig ist das von der Anzahl der Absteiger vom Verband Niederrhein aus der Regionalliga. Diese Relegation zum Landesliga-Aufstieg wird im K.o-System gespielt. In jeder Runde scheiden die Verlierer aus. Beide Finalpartner steigen in die Landesliga auf, wenn ein Klub oder drei Vereine vom Niederrhein aus der Regionalliga absteigen. Bei zwei Absteigern aus der Regionalliga steigt nur der Sieger des Finalspiels auf.

"Wir wollen uns auf jeden Fall im Vergleich zum Vorjahr verbessern und unsere Konstanz optimieren. Wir werden dann sehen, was dabei herauskommt. Die Relegation ist sicherlich reizvoll, aber sicherlich auch ein Glücksspiel", sagt Lürrips Trainer Markus Lehnen. Er steht auch nicht unter Druck, denn Fußballobmann Andreas Zimmermann sagte schon vor einigen Wochen: "Für die Landesliga müssen wir noch weitere Talente für den Seniorenbereich fit machen. Da werden wir Geduld haben. Deshalb ist die Bezirksliga für uns im Moment genau die richtige Spielklasse."

Das gilt sicherlich auch für die anderen Gladbacher Teams in der Bezirksliga. Die haben jedoch ganz andere Sorgen als die Lürriper. Die FC-Reserve dürfte hinreichend Punkte gesammelt haben, um die Klasse gesichert zu haben. In Holzheim könnten mit dem vierten Trainer in dieser Saison Marco Saremba weitere Punkte gesammelt werden, um damit auch Schützenhilfe für Neuwerk, Meer und dem Polizei SV zu leisten. Dieses Trio steckt im Abstiegskampf. Die drei Klubs könnten theoretisch auch die drei Mannschaften sein, die die Liga verlassen müssen. Meer und der PSV befinden sich augenblicklich zwar ganz am Ende der Tabelle und haben zum rettenden Platz 14 zwei bzw. drei Punkte Abstand.

Aber beide Mannschaften haben am Montag mit Siegen deutlich gemacht, dass sie sich noch lange nicht aufgegeben haben. Die Trainer Marc Ferfers (PSV) und Erhan Kuralay (Meer) sind sich einig: "Wir werden jetzt alles geben. Für uns ist noch lange nicht Feierabend." Am Wochenende treffen beide Klubs im Derby aufeinander und beide Mannschaften werden auf Sieg spielen. Der Sieger wird vielleicht schon auf einen Nicht-Abstiegsplatz klettern können.

Da wird auch Neuwerk nach dem Spiel in Grevenbroich auf jeden Fall stehen. Allerdings sollten sich die Sportfreunde nach dem 1:3 gegen Meer beim TuS zumindest mit einem Remis rehabilitieren.

Quelle: RP
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