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Nachruf
"Manta" Ohlig fehlt Fortuna

Mönchengladbach. Fortuna Mönchengladbach trauert um Manfred Ohlig, der am vergangenen Montag verstorben ist. Der zweite Vorsitzende des Klubs wurde nur 58 Jahre alt und hinterlässt im Verein eine große Lücke, wie der erste Vorsitzende Detlef Deckers betont.

Als Junge hatte Manfred Ohlig in den Jugendmannschaften des SV Waldhausen das Fußballspielen erlernt. 1974 wurde er durch den Zusammenschluss der Vereine in Waldhausen und Windberg zum Fortunen. 1984 gelang ihm mit seiner Mannschaft unter Trainer Hermann Kirchhofer der Aufstieg in die Landesliga. Das war ein Riesenerfolg für den ganzen Verein, an dem Manfred Ohlig mit seiner feinen Technik einen maßgeblichen Anteil hatte. Drei Spielzeiten konnte er mit seiner Mannschaft Landesligaluft schnuppern, das war sicher das Highlight seiner Laufbahn als Fußballer.

Nach dem Abschluss seiner Karriere als aktiver Spieler wurde "Manta", wie er genannt wurde, ein unverzichtbares Mitglied von Fortunas Alt-Herren-Mannschaft, der er bis zum Schluss angehörte. Vor drei Jahren wurde er zum 2. Vorsitzenden der Fortuna gewählt. Dieses Amt hat er bis zu seinem Tod ausgeübt.

"Manfred Ohlig hinterlässt in seinem Verein eine Lücke, die nur schwer zu schließen ist", sagt Vorsitzender Deckers. "Mit seiner geradlinigen, sympathischen Art war er auf allen Sportplätzen beliebt und ein jederzeit gern gesehener Repräsentant seiner Fortuna", ergänzt er.

Deckers' Schlussworte: "Tief betrübt nehmen die Fortunen, ganz besonders seine Kameraden der Alt-Herren-Mannschaft, Abschied von ihrem ,Manta'. Ein untadeliger Sportsmann ist nicht mehr unter uns. Er wird uns fehlen", sagt der erste Vorsitzende.

Quelle: RP
 
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